Sina Müller – Lena in Love

Ich bin sicherlich nicht die Zielgruppe für ein Buch wie Lena in Love von Sina Müller, jedoch musste ich mich für ein fünftes Buch für die #5weeks5books entscheiden und das ist mir ja leider recht schwer gefallen.

 

Inhalt

Lena ist 16 und versucht gerade ihr letztes Schuljahr zu überstehen, damit sie danach auf die Dance Acadamy gehen kann, denn Tanzen ist Lenas Leben. Außerdem möchte sie die gescheiterte Beziehung zu Ben verarbeiten, der sie nur ins Bett bekommen wollte. Eigentlich will sie auch erstmal Single bleiben, doch dann trifft sie bei einem Filmeabend bei einem Kumpel den etwas geheimnisvollen und düsteren Noah, der doch in Wirklichkeit einen recht weichen Kern zu haben scheint. Sie gibt ihm spontan ihre Nummer und freut sich schon, ihn näher kennenzulernen. Doch Noah meldet sich nicht.

Da kommt es ihr sehr gelegen, dass sie ihn zufällig wiedertrifft. Doch wie sich schnell herausstellt ist es nicht Noah, den sie getroffen hat, sondern Luca, sein Zwillingsbruder. Luca ist so ganz anders als Noah, frech, fröhlich und ein echter Sunnyboy. Schnell hat er Lena überzeugt mehr Zeit mit ihm zu verbringen und so kommen die beiden sich recht schnell näher. Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht Noah und diese merkwürdigen Gefühle, die Lena für ihn hat.

Auch Noah, aus dessen Perspektive Teile des Buchs geschrieben sind, macht die Beziehung zwischen seinem Zwilling und Lena zu schaffen, denn auch er spürt immer wieder diese tiefe Verbundenheit. Doch die Freundin seines Bruders ist tabu und daran hält er sich auch.

 

Meine Meinung

Mir hat das Buch gefallen. Und wäre ich ein wenig jünger, hätte ich mich wahrscheinlich ein wenig in Noah verliebt. Denn junge Mädchen wie Lena stehen leider viel zu oft auf die „bösen“ Kerle. Und so kann ich es gut nachvollziehen, dass Lena irgendwann von Luca und seiner netten Art genervt ist. Nicht jedermann schwebt wochenlang auf einer rosaroten Wolke und turtelt was das Zeug hält.

Viel zu oft möchte man aber gerade Lena packen und sagen, sei doch jetzt endlich mal vernünftig, beende deine Beziehung mit Luca und steh zu deinen Gefühlen zu Noah. Sei ehrlich zu dir selbst. Doch das ist sicherlich mit sechszehn gar nicht so einfach, vor allem nicht wenn man denkt das richtige zu tun.

Lena in Love ist eine nette Geschichte über die Liebe, über verliebtsein und über tiefe Gefühle, die auch schon ein so junges Mädchen haben kann.

 

Fazit

Ein nettes Buch, dass Lust auf einen Sommer als Teenie macht. Noch einmal unbeschwert den Sommer genießen und nur bis zur nächsten Woche zu denken.

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Karin Könicke – Undercover Rock

Mein viertes Buch der #5weeks5books war Undercover Rock von Katrin Könicke und leider auch das, welches mir am wenigsten gefallen hat. Diesmal ist es mir sehr schwer gefallen fünf Bücher auszuwählen, da mir einige so gar nicht angesprochen hatten. Bei diesem hatte ich gehofft, dass es ein wenig in die Richtung der Rocky-Mountain Reihe von Virginia Fox gehen könnte, dem war aber leider nicht so.

 

Inhalt

Tess ist Privatdetektivin und macht sich mit einem eigenen Büro selbstständig, nachdem sie von ihrem Chef und Liebhaber aus dessen sehr gut laufender Agentur rausgeschmissen wird. Sie schreibt einige ihrer ehemaligen Klienten an und bekommt so auch einen ersten Auftrag. Sie soll herausfinden wer die neue Modedroge Stardust produziert und an unschuldige Jugendliche verkauft. Dafür heuert sie in einer Bar an, in der immer wieder eine Band namens Evil Medicine probt und auftritt und in deren Umfeld die Droge häufig auftaucht.

Auch Jo ist an dem Fall dran. Im Gegensatz zu Tess ist er jedoch Polizist und offiziell im Undercovereinsatz. Durch Zufall wird er vom Putzmann zum Frontsänger von Evil Medicine. Jo und Tess kommen sich näher, zuerst aber nur, weil sie sich gegenseitig verdächtigen mit der Droge zu tun zu haben. Schnell wird ihnen aber klar, dass sie auf der gleichen Seite stehen. Doch wie kann es für beide weitergehen mit diesem Wissen und ist eine Zusammenarbeit überhaupt möglich?

 

Meine Meinung

Ich habe etwas gebraucht um in das Buch hereinzukommen, denn zu Beginn wiederholten sich ganze Textpassagen, da die Geschichte einmal aus Tess Sicht und dann aus Jos Sicht erzählt wurde. Das hat mich extrem irritiert und gestört, da ich nicht lange am Stück, sondern immer wieder Abends gelesen habe.

Auch so bin ich weder mit Tess noch mit Jo und der ganzen Geschichte richtig warm geworden. Mir fällt es schwer zu glauben, dass es genau so ablaufen kann und den beiden Ermittlern nichts auffällt, obwohl es doch so eindeutig auf der Hand liegt.

Und auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist sehr vorhersehbar und flach. Starker Mann will schwache Frau beschützen. Das ist langweilig, hätte die Geschichte doch echt das Zeug dazu gehabt aus Tess eine starke und selbstbewusste Frau zu machen.

 

Fazit

Ein nettes Buch für zwischendurch. Mich hat es leider nicht wirklich überzeugt und so bin ich noch unschlüssig, ob ich den Vorgängerband lesen möchte.

Kim Leopold – Hundert minus einen Tag

Das dritte Buch im Rahmen der #5weeks5books war Hundert minus einen Tag von Kim Leopold, die mit diesem Buch eine kleine Weihnachtsgeschichte geliefert hat, die mir zumindest ein wenig Weihnachtsstimmung beschert hat.

 

Inhalt

Alina bekommt von ihrem Freund Patrick auf dem Weg zu ihm eine SMS mit der Mitteilung, dass er die Beziehung beendet. Und das nur wenige Tage vor Weihnachten. Alina kann nicht an sich halten und bricht direkt am Bahnsteig in Tränen aus. Der junge Mann neben ihr, Cameron, hat Mitleid mit ihr, schenkt ihr erst ein Stofftaschentuch und verzichtet dann für sie auf seine Fahrt zum Flughafen um spontan noch ein Ticket zu erstehen und zu seiner Familie nach Hause in die USA zu reisen.

Stattdessen erleben Alina und Cameron einen unvergesslichen Abend auf den Weihnachtsmärkten in Münster. Sie bauen mit Jugendlichen einen Schneemann mitten auf die Straße, trinken ganz viel Glühwein und singen gemeinsam mit einem Straßenmusiker. Cameron gelingt es Alina wieder aufzumuntern. Und sie aus einem Loch herauszuholen, in dass sie sich in den Jahren ihrer Beziehung mit Patrick verkrochen hatte.

Doch auch Cameron hat sein Päckchen zu tragen und das merkt Alina sehr schnell. Ihr kommt es vor, als würde sie ihn schon sehr viel länger als nur einen Tag kennen und so zögert sie auch nicht, als er ihr anbietet Weihnachten gemeinsam zu feiern. Cameron hat tausend Ideen und Pläne und eine ist verrückter und toller als die andere.

 

Meine Meinung

Für mich war das Buch fast ein bisschen zu kurz, denn mir hat die Geschichte zwischen den beiden gut gefallen. Auch die Stimmung im Buch ist richtig schön, für mich eine gute Einstimmung auf Weihnachten und alles was damit zusammen hängt. Viel zu selten hat man heute noch Zeit ganz in Ruhe über den Weihnachtsmarkt zu bummeln, sich unter den Baum zu legen und ihn zu genießen oder einfach eine Schneeballschlacht zu machen.

Auch Alina hat jahrelang versucht all sowas nicht zu tun, denn ihr Freund Patrick war von all dem nicht angetan. Er hat eigentlich alles verurteilt, was Alina Freude im Leben bereitet hat und dass ist sehr schade. Leider passiert das viel zu häufig in vielen Beziehungen, dass einer der Partner sich völlig für den anderen aufgibt

Umso schöner ist es, dass es Menschen wie Cameron gibt, die selbstlos einem anderen Menschen Freude bereiten wollen und versuchen herauszufinden, was denjenigen glücklich macht. Und es ist toll an alten Bräuchen und Traditionen festzuhalten, wenn sie glücklich machen. Oder eben neue auszuprobieren, wenn man Lust darauf hat.

 

Fazit

Ein schöner, aber leider viel zu kurzer, Weihnachtsroman, der mich in Weihnachtsstimmung gebracht hat und Lust darauf macht Schneemänner zu bauen, über den Weihnachtsmarkt zu bummeln und lecker zu kochen.

J. Vellguth – Auf der Suche nach dem Glück in New York City

Das erste Buch im Rahmen der #5weeks5books war Auf der Suche nach dem Glück in New York City von J. Vellguth. Ein kleiner netter Weihnachtsroman, der mich aber nicht komplett überzeugt hat.

 

Inhalt

Holly hat einen super Studienabschluss, ist aber trotzdem mittellos und lebt von der Hand in den Mund. Deswegen ist sie froh, als sie zu einem Vorstellungsgespräch bei Coleman and Sons eingeladen wird, einem großen Unternehmen, dass kleine Unternehmen aufkauft und wieder aufbaut. Genau das, was sie machen möchte. Und das Geld hat sie so knapp vor Weihnachten auch nötig, denn sie hat nur noch ein paar Dollar in ihrer Tasche. Um sich vor dem Vorstellungsgespräch aufzuwärmen geht sie in ein Kaffee und trifft dort auf einen gutaussehenden jungen Mann im teuren Anzug, der sie auf einen Kaffee einladen möchte. Doch leider hat er sein Geld vergessen und so gibt Holly ihre letzten Dollar für einen Kaffee aus, den sie gar nicht wollte.

Wenig später stellt sich heraus, dass der junge Mann aus dem Kaffee der nichtsnutzige Sohn von Mr. Coleman, ihrem neuen Chef, ist. Und ihre Aufgabe ist es, ihn zu motivieren wenigstens ein Projekt bis zum Ende durchzuziehen. Doch Rick hat keine Lust darauf und noch viel weniger auf eine Aufpasserin wie Holly, die ihn beständig antreibt. Erst als sein Vater ihm den Geldhahn zudreht und ihn aus seiner Wohnung aussperren lässt, kommt Leben in ihn. Er erkennt, dass er etwas machen muss. Und dass Holly vielleicht in vielen Punkten gar nicht so unrecht hat.

 

Meine Meinung

Mir fällt es schwer vorzustellen, dass es Menschen gibt, die in einem westlichen Land so leben, wie Holly es tut. Vor allem wenn sie einen guten Studienabschluss haben. Anscheinend ist das aber in den USA üblich und so kann ich gut verstehen, dass sie alles daran legt den heiß ersehnten Job zu bekommen, mit dem sie nicht nur ihr Leben finanzieren kann, sondern auch ihre Eltern unterstützen kann.

Mir gefällt, dass Holly so ein lebenslustiger Mensch ist und so eine positive Einstellung zum Leben hat, obwohl sie nicht gerade vom Glück begünstigt wurde. Sie kämpft sich durch und behält dabei ihren Lebensmut. Sie erkärt Rick, dass es gar nicht schwer ist sich zu ändern, wenn man sich nur immer wieder sagt, dass man davon überzeugt ist. Sicherlich gar keine so blöde Methode, denn so klappt es mit einigen Dingen. Jedoch ist der Mensch nicht dumm, selten gelingt es sich selbst auszutricksen.

Rick dagegen ist mir sehr unsympathisch und auch Holly mag ihn am Anfang nicht wirklich, was ich gut nachvollziehen kann. Er sieht überhaupt nicht, dass das Geld nicht einfach immer verfügbar ist und sein Vater und sein Bruder hart dafür arbeiten. Dass er sich dann aber so ganz plötzlich ändern kann, hat mich doch ein wenig überrascht und ging mir auch viel zu schnell. So schnell ändert niemand seine komplette Einstellung zum Leben.

 

Fazit

Eine nette kleine Weihnachtsgeschichte, die einem Mut macht auch in schwierigen Situationen nicht aufzugeben. Leider mit einem mir unsympathischen Hauptprotagonisten. Aber einer starken Frau, die für ihr Glück kämpft.

Kerry Greine – Drei Wochen und ein ganzes Leben

Das zweiteBuch im Rahmen der #5weeks5books 3.0 ist beendet und ich bin diesmal positiv, dass ich die fünf Bücher in den fünf Wochen schaffe. Als zweites Buch hatte ich mir Drei Wochen und ein ganzes Leben von Kerry Greine ausgesucht und fand es ganz nett.

 

Inhalt

Sierra ist 25, gerade fertig mit dem Jurastudium und lebt immer noch sehr behütet im Haus ihrer Eltern. Doch sie will ausbrechen aus diesem goldenen Käfig und plant eine Reise quer durch Italien, ganz alleine und ohne richtige Sprachkenntnisse. Ihr Vater, selbst Italiener und erfolgreicher Anwalt, möchte sie nicht ziehen lassen. Er hat Angst, dass ihr unterwegs etwas zustoßen kann. Doch Sierra und auch ihrer Mutter gelingt es ihn zu überzeugen und so zieht sie los.

Die Reise fängt gut an, Sierra trifft nette Menschen und lernt ganz neue Seiten des Reisens kennen, denn sie steigt in kleinen Hotels ab und versucht dort zu essen, wo die Einheimischen essen. Doch sie hat ständig das Gefühl nicht alleine zu sein. Immer wieder fällt ihr ein gutaussehender Mann in ihrem Alter auf, der sich in ihrer Nähe aufhält. Doch ist es immer wieder der gleiche Mann? Sie nimmt mitten auf ihrer Reise all ihren Mut zusammen und spricht ihn an. Tino ist erstaunt über die Vorwürfe, ist er doch selbst auf Rundreise, denn er ist Fotograf, gebürtiger Sizilianer und gerade dabei Fotos für einen Bildband zu machen.

Als Sierra bei diesem ersten Treffen bei einem Erdbeben verletzt wird, weicht Tino ihr nicht mehr von der Seite. Schnell verlieben die beiden sich ineinander und beschließen die weitere Reise gemeinsam anzutreten. Doch der Schein trügt, Tino schleppt ein belastendes Geheimnis mit sich, das er nicht preis geben will.

 

Meine Meinung

Ein nettes Buch über eine Rundreise durch Italien, die sicherlich für denjenigen noch spannender zu lesen ist, der selbst schon an diesen Orten war. Dazu eine Liebesgeschichte, die natürlich nicht ganz so glatt läuft, wie es zu Beginn aussieht.

Mich hat am Anfang die lange Reisebeschreibung gestört, denn Sierra reiste von Ort zu Ort und ich fragte mich, wann sie denn nun endlich den Mann kennenlernen würde, von dem im Klappentext die Rede war. Da ich viele der Orte nicht kenne, waren die detaillierten Beschreibungen zwar nett, für mich aber eher langweilig.

Sierra ist mir auch zu sehr Mädchen, ich kann mich mit solchen Frauen oft schwer identifizieren. Mir fällt es schwer zu glaube, dass es tatsächlich erwachsene Frauen gibt, die so sind und die in einer merkwürdigen Sprache untereinander kommunizieren. Für mich eine völlig fremde Welt.

Die Geschichte zwischen Tino und Sierra ist schön, auch wenn alles sehr schnell ging. Aber warum nicht. Im Urlaub ist alles anders, die Zeit ist knapp und manchmal muss man sich vielleicht Hals über Kopf in ein Abenteuer mit einem fremden Menschen stürzen.

Lediglich das Ende ging mir dann zu schnell. Plötzlich löste sich alles auf und Menschen, die jahrelang eine Meinung hatten, änderten die innerhalb von Minuten. Schlimme Dinge wurden einfach vergeben und Streit in Nullkommanichts beigelegt.

 

Fazit

Wer Italien liebt wird dieses Buch mögen und sich in den Reisebeschreibungen wiederfinden. Mir waren sie etwas zu langatmig und die Geschichte zwischen Sierra und Tino am Ende doch etwas zu schnell aufgelöst.

Kira Minttu – Me, without words

Buch Nummer vier für #5weeks5books war Me, without words von Kira Minttu. Eigentlich ein Jugendbuch, hat es mir doch sehr gut gefallen, auch wenn ich mich am Anfang noch gefragt habe, wann es denn nun endlich richtig losgehen mag. Aber genau diese Art zu schreiben, hat mich im Laufe des Buches gefesselt und begeistert.

Juli ist sechszehn und eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Sie ist mit Levin zusammen, den sie gerne mag und ihre beste Freundin Katinka mit dessen bestem Freund Jako. Das Leben könnte also so schön sein, wenn da nicht das ewige Schweigen ihrer Eltern wäre. Als dies kaum noch auszuhalten ist, erbrennt zwischen ihren Eltern ein schlimmer Streit in Folge dessen sie sich endgültig trennen. Julis Mutter zieht zu ihrem neuen Freund, Juli bleibt mit ihrem Vater in der Wohnung in Frankfurt zurück.

Ungefähr zu dieser Zeit trifft Juli Marc. Er ist gute fünf Jahre älter, wohnt in einer eigenen Wohnung und verdient anscheinend auf eine etwas zwielichte Art sein Geld, lebt aber vornehmlich vom Geld seines Vaters. Und er ist der einzige, der Juli versteht und sie in dieser schweren Zeit auffängt. Levin hört ihr nicht zu, er denkt immer nur daran den nächsten Schritt zu gehen. Und auch Katinka gelingt es nicht so für Juli da zu sein, wie sie es gebrauchen würde.

Wie bereits gesagt, gefühlt passiert eigentlich nichts und die Geschichte bekommt auch keinen Schwung. Deswegen habe ich mich zu Beginn gefragt, wann denn endlich etwas dramatisches passiert oder es eine unvorhergesehene Wendung gibt. Aber nichts passiert und genau das hat mir immer besser gefallen. Obwohl nichts nun auch nicht stimmt, denn in Julis Leben passiert sehr viel.

Mir gefällt, dass Juli nicht so naiv ist, wie es Mädchen sonst oft in diesem Alter in dieser Art von Büchern sind. Sie hinterfragt Marcs Handeln und will sich nicht damit zufrieden geben, dass er eben ein Bad Boy ist. Und sie lässt sich nur in gewissem Maße auf Abenteuer ein. Ihr ist es zu jedem Zeitpunkt wichtig, was ihre Eltern denken, auch wenn sie sich ab und an gegen sie stellt.

Ein gutes Jugendbuch, das mich streckenweise 15 Jahre zurückversetzt hat. Ich war zwar nie im Cave, kenne aber ähnliche Einrichtungen in Frankfurt und bin dort gerne mit meinen Freunden gewesen.

Marnie Schaefers – Kein Leben ohne dich

Buch Nummer drei für die #5weeks5books-Lesechallenge war Kein Leben ohne dich von Marnie Schaefers, in welchem sie die Geschichte von Joah erzählt. Joah kommt mit seinem Vater in seine alte Heimat London, da sein Zwillingsbruder bei einer Mutprobe ums Leben gekommen ist. Nach der Beerdigung begegnet Joah Sue, die er während einer Irrfahrt mit dem Auto seiner Mutter aufliest. Sue schafft es, zu dem verschlossenen Jungen durchzudringen, doch als Joah herausfindet, dass sie die Schwester von Finn, einem der an der Mutprobe beteiligten Jugendlichen, ist, will er nichts mehr mit ihr zu tun haben.

Wenige Wochen später begegnen die beiden sich wieder, denn Joah hat beschlossen in London zu bleiben um herauszufinden wie genau sein Bruder zu Tode gekommen ist. Hinzu kommt, dass er das Gefühl hat von IHNEN verfolgt zu werden. Er glaubt, dass sein Leben nicht real ist und das ganze eigentlich nur eine Simulation darstellt. Trotz all dieser merkwürdigen Eigenheiten findet Sue ihn nett und bleibt hartnäckig an ihm dran. Und so kommt es, wie es kommen muss, die beiden verlieben sich ineinander. Es könnte alles gut sein, wären da nicht Joahs Ängste.

Als ich das Buch heruntergeladen habe war mir nicht klar, dass ich den ersten Band schon kenne, denn in Ein Leben mit dir ist nicht genug beschreibt Marnie Schaefers die Geschichte von Sues Bruder Finn und seiner großen Liebe Jill. Ich bin mir unsicher, ob es gut ist diesen Teil der Geschichte zu kennen oder ob es besser gewesen wäre gar nichts zu wissen. In jedem Fall habe ich mir sehr schwer getan in die Geschichte reinzukommen. Als es dann aber geschafft war, wollte ich unbedingt wissen, wie genau alles zusammen hängt. In welchem von Finns Leben die Geschichte spielt und wer genau SIE sind.

J. Vellguth – Das Päckchen

Buch Nummer zwei im Rahmen der #5weeks5books-Lesechallenge war Das Päckchen von J. Vellguth. In diesem wird die Geschichte von Emma erzählt, die Bücher über alles liebt und diese Liebe zu ihrem Beruf gemacht hat, denn sie leitet die Kinderbücherei eines Verlages in Bonn. Außerdem hat sie einen youtube-Kanal, auf welchem sie über ihre Liebe zu Büchern spricht. Doch ein Wasserschaden in der Kinderbücherei stellt ihr Leben auf den Kopf. Die Bücherei wird bis auf weiteres geschlossen und Emma in das Archiv des Verlags versetzt. Das möchte sie nicht hinnehmen und so startet sie eine Spendensammlung über ihren Kanal.

Während sie noch mit ihrer besten Freundin überlegt, was sie als Anreiz für eine Spende verlosen kann, erreicht sie ein Paket. Dort drin liegen lauter einzeln verpackte Päckchen und ein Brief von einem ihr unbekannten Absender. Dieser schreibt ihr, dass sie jede Woche live in ihrem Kanal eines der Päckchen auspacken solle und den Inhalt verlosen. Wird sie dies tun, hilft er ihr bei der Spendenaktion. Emma ist hin und hergerissen, lässt sich aber auf dieses Experiment ein.

Und sie nimmt Kontakt zum Absender auf, ein gewisser Lukas, der sich ihr in Videotelefonaten aber nie ganz zeigen will. Während Emma noch rätselt wer Lukas ist, wird ihr Kanal durch ihn immer bekannter und das Spendenkonto wächst.

Dieses Buch hat zu Beginn dafür gesorgt, dass ich mich wirklich alt gefühlt habe, wusste ich doch nicht, was ein Hangout ist. Oder das es so etwas überhaupt gibt, wenn ich ein Videotelefonat mache, dann immer noch ganz klassisch über Skype. Ja, ich werde wohl wirklich alt…

Alles in allem ist das Buch nett und schnell gelesen. Leider wird dem Leser auch sehr schnell klar, wer Lukas ist, was vielleicht auch beabsichtigt ist. Ich fand es etwas schade, denn so hatte ich von Anfang an das Gefühl das Ende schon zu kennen und habe eigentlich nur darauf gewartet, dass er endlich mal sagt, was Sache ist. Gefühlt ist leider streckenweise auch nicht viel in dem Buch.

Ich kann zwar Emmas Fangehabe für ihren Lieblingsautor nicht nachvollziehen, aber ihre Liebe zu den Büchern, die finde ich toll. Ich mag Bücher über Bücher oder Bücherverrückte wie Emma sehr gerne, denn sie sind eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort. Und deswegen empfehle ich das Buch gerne an alle weiter, die eine leichte Lektüre suchen und genauso Buchverrückt sind wie Emma.

Michelle Schrenk – Strandküsse und ander Turbulenzen

Ich mag die Bücher von Michelle Schrenk sehr gerne und so war klar, dass ich im Rahmen der #5weeks5books-Lesechallenge ihr neuestes Buch Strandküsse und andere Turbulenzen lese. Dieses Buch spielt diesmal nicht in Nürnberg, wie sonst ihre anderen Bücher, sondern in Cuxhaven an der Nordsee. Denn dorthin reist Rike in einen zweiwöchigen Sommerurlaub, den sie eigentlich mit ihrem besten Freund Thomas machen wollte. Doch es kommt alles anders als geplant. Thomas lässt sie kurzfristig hängen, denn er hat die Liebe seines Lebens gefunden und kann nicht weg. Also steigt Rike schlecht gelaunt alleine in den Zug und trifft dort auf einen gut aussehenden Mann, der aber erstmal so gar nicht freundlich ist und sich von den ständigen Plings ihres Handys gestört fühlt.

Da der Mann auch nach Cuxhaven reist und ihr wie ein Schatten an den Fersen hängt, setzt sie sich mit ihm auseinander, vor allem als er ihr ihr Handy wiederbringt, welches sie beim Umstieg ins Taxi verloren hatte. Ohne Handy ist Rike ein Niemand, denn sie checkt ständig die sozialen Netzwerke und kann auch im Urlaub nicht aufhören zu arbeiten. Und Ablenkung und Kontakt mit ihren Freunden hat sie dringend nötig, denn auch die schöne Pension entpuppt sich als der absolute Reinfall, denn sie ist überhaupt nicht mehr so schön wie auf den Fotos im Internet, auch wenn sie die Pensionsbesitzerin die größte Mühe gibt Rike den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.

Rike ist kurz davor den Urlaub abzubrechen, doch ihre Freundin Jana schlägt ihr vor eine Liste mit Dingen zu machen, die sie im Urlaub abarbeiten kann. Alles schöne Dinge, wie eine Schifffahrt oder eine Wattwanderung. Oder eben einen Strandkuss. Rike lässt sich auf diese verrückte Idee ein und beginnt eine Liste. Sie abzuarbeiten ist gar nicht so schwer, denn auch der Mann aus dem Zug taucht wieder auf.

Wie auch schon die anderen Bücher von Michelle Schrenk ist dieses ein kurzweiliges Buch, bei dem man sich an manchen Stellen ein Lachen nicht verkneifen kann. Natürlich ist schnell klar, worauf es hinausläuft, aber genau das gehört doch bei dieser Art Buch dazu. Für mich ein gelungener Sommerroman, der Lust auf eine Reise ans Meer macht.