Virginia Fox – Rocky Mountain Snow

Sie schreibt und schreibt und schreibt, Virginia Fox veröffentlicht mit Rocky Mountain Snow ihren 13 Band der Rocky Mountain-Reihe. Und ein Ende ist bisher nicht geplant, was mich doch recht glücklich macht. Sind die Bücher doch oft von den Hauptfiguren sehr unterschiedlich, haben sie alle eins gemeinsam. Die liebevolle und tolle Atmosphäre des kleinen fiktiven Ortes Independence mitten in den Rocky Mountains.

 

Inhalt

In diesem Band erfährt der Leser, wie Astrid, die Apothekerin, und Mouse, ein weiteres Mitglied der Motoradgang True Warriors zueinander finden. Diesmal mag ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr, denn sie ist so schön normal. Beide interessieren sich füreinander, sind schon eine Weile umeinander herumgeschlichen und schließlich entwickelt sich ganz leicht etwas zwischen den beiden. Es ist kein langes umeinander rumtänzeln oder gar ein hin und her mit ungewissem Ausgang. Die Fakten sind klar und gerade Mouse spielt mit offenen Karten.

Außerdem unterstütz er Astrid in allem was sie tut und die ist sehr aktiv. Ihr geht es gegen den Strich, dass die Menschen in den Trailerparks rund um Independence so ein schlechtes Leben führen und teilweise nicht richtig medizinisch versorgt werden. Von ihrem eigenen Geld beginnt sie Medikamente und nötige Dinge für diese Menschen zu kaufen und legt sie ihnen heimlich vor die Türe. Sie wird als schwarzer Engel schnell bekannt und von vielen Menschen geliebt.

Doch das ist nicht genug, gemeinsam mit einigen anderen Frauen hat sie ein Kommitee gegründet, um Menschen zu unterstützen, die Hilfe nötig haben. Und da Weihnachten vor der Tür steht ist das für Astrid der perfekte Zeitpunkt eine größere Aktion zu starten und dafür Spendengelder, auch aus dem örtlichen Wetttopf, zu verwenden. Das führt nicht bei allen Mitgliedern der Gemeinde zu Begeisterung und so bekommt sie sehr schnell Gegenwind.

 

Meine Meinung

Wie bereits gesagt, mag ich die Geschichte von Astrid und Mouse, denn sie ist so „erwachsen“. Kein kindisches Gehabe, kein umeinander herumgeschleiche, keine blöden Streitigkeiten. Sondern einfach zwei Menschen, die entdecken, dass sie Gefühle füreinander haben und die plötzlich nicht mehr ohne einander können.

Aber auch die Geschichte um Astrid und ihre Hilfe für die Menschen in den Trailerparks ist wichtig, zeigt sie doch auf, wie auch heute noch viele Menschen in einem der reichsten Länder der Erde leben müssen, ohne Krankenversicherung, ohne eine richtige Wohnung und mit sehr wenigen Mitteln um das Leben überhaupt zu bestreiten. Da ist es wichtig, dass es Menschen wie Astrid gibt, die sich einsetzen und auf die Ungerechtigkeit aufmerksam machen.

Und wieder tauchen hier liebgewonnene Charaktere auf, der Leser erfährt am Rande der Geschichte, wie das Leben der Hauptfiguren aus den vorherigen Büchern weiter ging und was bei ihnen aktuell ansteht. Und im Mittelpunkt steht wie immer das wunderbare Diner der Disney-Sisters, ein Ort an dem ich auch gerne einmal mindestens einen Kaffee trinken würde.

 

Fazit

Eines der stärkeren Bücher dieser Reihe mit einem Paar als Hauptfiguren, die so schön normal sind und doch so besonders in ihrem Engagement.

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