J. Vellguth – Auf der Suche nach dem Glück in New York City

Das erste Buch im Rahmen der #5weeks5books war Auf der Suche nach dem Glück in New York City von J. Vellguth. Ein kleiner netter Weihnachtsroman, der mich aber nicht komplett überzeugt hat.

 

Inhalt

Holly hat einen super Studienabschluss, ist aber trotzdem mittellos und lebt von der Hand in den Mund. Deswegen ist sie froh, als sie zu einem Vorstellungsgespräch bei Coleman and Sons eingeladen wird, einem großen Unternehmen, dass kleine Unternehmen aufkauft und wieder aufbaut. Genau das, was sie machen möchte. Und das Geld hat sie so knapp vor Weihnachten auch nötig, denn sie hat nur noch ein paar Dollar in ihrer Tasche. Um sich vor dem Vorstellungsgespräch aufzuwärmen geht sie in ein Kaffee und trifft dort auf einen gutaussehenden jungen Mann im teuren Anzug, der sie auf einen Kaffee einladen möchte. Doch leider hat er sein Geld vergessen und so gibt Holly ihre letzten Dollar für einen Kaffee aus, den sie gar nicht wollte.

Wenig später stellt sich heraus, dass der junge Mann aus dem Kaffee der nichtsnutzige Sohn von Mr. Coleman, ihrem neuen Chef, ist. Und ihre Aufgabe ist es, ihn zu motivieren wenigstens ein Projekt bis zum Ende durchzuziehen. Doch Rick hat keine Lust darauf und noch viel weniger auf eine Aufpasserin wie Holly, die ihn beständig antreibt. Erst als sein Vater ihm den Geldhahn zudreht und ihn aus seiner Wohnung aussperren lässt, kommt Leben in ihn. Er erkennt, dass er etwas machen muss. Und dass Holly vielleicht in vielen Punkten gar nicht so unrecht hat.

 

Meine Meinung

Mir fällt es schwer vorzustellen, dass es Menschen gibt, die in einem westlichen Land so leben, wie Holly es tut. Vor allem wenn sie einen guten Studienabschluss haben. Anscheinend ist das aber in den USA üblich und so kann ich gut verstehen, dass sie alles daran legt den heiß ersehnten Job zu bekommen, mit dem sie nicht nur ihr Leben finanzieren kann, sondern auch ihre Eltern unterstützen kann.

Mir gefällt, dass Holly so ein lebenslustiger Mensch ist und so eine positive Einstellung zum Leben hat, obwohl sie nicht gerade vom Glück begünstigt wurde. Sie kämpft sich durch und behält dabei ihren Lebensmut. Sie erkärt Rick, dass es gar nicht schwer ist sich zu ändern, wenn man sich nur immer wieder sagt, dass man davon überzeugt ist. Sicherlich gar keine so blöde Methode, denn so klappt es mit einigen Dingen. Jedoch ist der Mensch nicht dumm, selten gelingt es sich selbst auszutricksen.

Rick dagegen ist mir sehr unsympathisch und auch Holly mag ihn am Anfang nicht wirklich, was ich gut nachvollziehen kann. Er sieht überhaupt nicht, dass das Geld nicht einfach immer verfügbar ist und sein Vater und sein Bruder hart dafür arbeiten. Dass er sich dann aber so ganz plötzlich ändern kann, hat mich doch ein wenig überrascht und ging mir auch viel zu schnell. So schnell ändert niemand seine komplette Einstellung zum Leben.

 

Fazit

Eine nette kleine Weihnachtsgeschichte, die einem Mut macht auch in schwierigen Situationen nicht aufzugeben. Leider mit einem mir unsympathischen Hauptprotagonisten. Aber einer starken Frau, die für ihr Glück kämpft.

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