Kerry Greine – Drei Wochen und ein ganzes Leben

Das zweiteBuch im Rahmen der #5weeks5books 3.0 ist beendet und ich bin diesmal positiv, dass ich die fünf Bücher in den fünf Wochen schaffe. Als zweites Buch hatte ich mir Drei Wochen und ein ganzes Leben von Kerry Greine ausgesucht und fand es ganz nett.

 

Inhalt

Sierra ist 25, gerade fertig mit dem Jurastudium und lebt immer noch sehr behütet im Haus ihrer Eltern. Doch sie will ausbrechen aus diesem goldenen Käfig und plant eine Reise quer durch Italien, ganz alleine und ohne richtige Sprachkenntnisse. Ihr Vater, selbst Italiener und erfolgreicher Anwalt, möchte sie nicht ziehen lassen. Er hat Angst, dass ihr unterwegs etwas zustoßen kann. Doch Sierra und auch ihrer Mutter gelingt es ihn zu überzeugen und so zieht sie los.

Die Reise fängt gut an, Sierra trifft nette Menschen und lernt ganz neue Seiten des Reisens kennen, denn sie steigt in kleinen Hotels ab und versucht dort zu essen, wo die Einheimischen essen. Doch sie hat ständig das Gefühl nicht alleine zu sein. Immer wieder fällt ihr ein gutaussehender Mann in ihrem Alter auf, der sich in ihrer Nähe aufhält. Doch ist es immer wieder der gleiche Mann? Sie nimmt mitten auf ihrer Reise all ihren Mut zusammen und spricht ihn an. Tino ist erstaunt über die Vorwürfe, ist er doch selbst auf Rundreise, denn er ist Fotograf, gebürtiger Sizilianer und gerade dabei Fotos für einen Bildband zu machen.

Als Sierra bei diesem ersten Treffen bei einem Erdbeben verletzt wird, weicht Tino ihr nicht mehr von der Seite. Schnell verlieben die beiden sich ineinander und beschließen die weitere Reise gemeinsam anzutreten. Doch der Schein trügt, Tino schleppt ein belastendes Geheimnis mit sich, das er nicht preis geben will.

 

Meine Meinung

Ein nettes Buch über eine Rundreise durch Italien, die sicherlich für denjenigen noch spannender zu lesen ist, der selbst schon an diesen Orten war. Dazu eine Liebesgeschichte, die natürlich nicht ganz so glatt läuft, wie es zu Beginn aussieht.

Mich hat am Anfang die lange Reisebeschreibung gestört, denn Sierra reiste von Ort zu Ort und ich fragte mich, wann sie denn nun endlich den Mann kennenlernen würde, von dem im Klappentext die Rede war. Da ich viele der Orte nicht kenne, waren die detaillierten Beschreibungen zwar nett, für mich aber eher langweilig.

Sierra ist mir auch zu sehr Mädchen, ich kann mich mit solchen Frauen oft schwer identifizieren. Mir fällt es schwer zu glaube, dass es tatsächlich erwachsene Frauen gibt, die so sind und die in einer merkwürdigen Sprache untereinander kommunizieren. Für mich eine völlig fremde Welt.

Die Geschichte zwischen Tino und Sierra ist schön, auch wenn alles sehr schnell ging. Aber warum nicht. Im Urlaub ist alles anders, die Zeit ist knapp und manchmal muss man sich vielleicht Hals über Kopf in ein Abenteuer mit einem fremden Menschen stürzen.

Lediglich das Ende ging mir dann zu schnell. Plötzlich löste sich alles auf und Menschen, die jahrelang eine Meinung hatten, änderten die innerhalb von Minuten. Schlimme Dinge wurden einfach vergeben und Streit in Nullkommanichts beigelegt.

 

Fazit

Wer Italien liebt wird dieses Buch mögen und sich in den Reisebeschreibungen wiederfinden. Mir waren sie etwas zu langatmig und die Geschichte zwischen Sierra und Tino am Ende doch etwas zu schnell aufgelöst.

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