Hannah Siebern – Seiltanz zwischen den Welten

Hannah Siebern schreibt nicht nur mit der Barfuß-Reihe wundervolle Bücher, auch Seiltanz zwischen den Welten hat mir sehr gut gefallen.

 

Inhalt

Rina ist ein Zirkuskind, dort aufgewachsen und war lange Zeit auch als Seiltänzerin tätig. Doch nach dem Tod ihrer Cousine kann sie nicht mehr auftreten und ist so in den Augen ihrer Familie so etwas wie ein schwarzes Schaf. Trotzdem verbringt sie jeden Sommer mit ihrer Familie im Zirkus und zieht mit ihnen von Ort zu Ort. Ihr ist es wichtig besonders viel Zeit mit ihrem kleinen Bruder Danilo zu verbringen und ihn vor der Öffentlichkeit zu schützen, denn er ist ein Wolfsjunge.

Als die Zirkusfamilie in Dublin halt macht lernt Rina einen jungen Mann kennen, der wie aus einer anderen Zeit zu sein scheint. Ewan fasziniert Rina und sie versucht mehr über ihn herauszufinden. Doch dieser hat erstmal nur Augen für ihre schöne Cousine Maria, doch die ignoriert ihn vollkommen.

Doch bald häufen sich die merkwürdigen Ereignisse rund um Ewan und dann bekommt Rina auch noch sehr merkwürdige Alpträume, die sie Dinge tun lassen, die sie nicht machen möchte. Rina ist über sich selbst erschrocken, möchte jetzt aber noch dringender hinter Ewans Geheimnis kommen.

 

Meine Meinung

Das Buch ist nicht ganz so stark, wie die Barfuß-Bücher. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich nicht ganz die Zielgruppe des Buches war, denn Rina ist eine Jugendliche. Trotzdem fand ich die Idee des Buchs unglaublich spannend, auch wenn ich niemandem ein Leben wie Ewan wünsche. Eine grausame Vorstellung, dass man ewig so leben muss.

Ich tue mir immer schwer mich mit Zirkusen anzufreunden, gerade wenn diese Tiere im Programm haben. Und das war hier tatsächlich ein Punkt, der mich an dem Buch gestört hat. Es hört sich alles erstmal romantisch an, doch für die Tiere ist das sicherlich kein schönes Leben, eingepfercht in kleine Käfige, immer unterwegs und dann in die Manege gezerrt. Da ist mir ein Zirkus ohne Tiere lieber, denn jeder Mensch kann frei entscheiden, ob er mitmachen möchte oder nicht.

 

Fazit

Ein nettes Jugendbuch mit einer sehr interessanten Idee. Doch die Vorstellung ein Leben zu führen wie Ewan ist ziemlich grauenhaft. Das wünsche ich niemandem und bin sicher, dass es das nicht gibt.

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Juli Zeh – Nullzeit

Nullzeit von Juli Zeh ist ein Buch, dass mich etwas verwirrt zurückgelassen hat, erzählt es doch die Geschichte aus zwei Blickwinkeln bei welchen bis zum Schluss nicht wirklich klar wird, welche denn nun die richtige ist.

 

Inhalt

Sven lebt mit seiner Freundin Antje auf einer Atlantikinsel und hat sich dort als Tauchlehrer absolviert. Er ist glücklich mit seinem einfachen Leben und möchte nie wieder nach Deutschland zurück. Denn dort hat er ein tristes Leben als Anwalt geführt, dass ihm im Rückblick grauenhaft vorkam.

Doch dann kommen die Schauspielerin Jola und ihr Freund Theo um bei Sven Urlaub zu machen und bei ihm tauchen zu lernen. Doch aus der geschäftlichen Beziehung wird schnell mehr, es entwickelt sich eine Dreiecksbeziehung, in der selbst die drei nicht mehr durchzublicken scheinen.

Was passiert zwischen Sven und Jola? Oder passiert da doch gar nichts? Und warum spielen sich Jola und Theo mitunter lebensgefährliche Streiche, wo sie doch das glänzende Liebespaar sind? Wer  sagt die Wahrheit und wer lügt?

 

Meine Meinung

Lange Zeit wusste ich nicht, was ich von dem Buch halten sollte. Ich war verwirrt von den unterschiedlichen Geschichten, die doch ein und dasselbe Ereignis beschrieben. Wer hatte den nun recht? Jola, die sich von Theo bedroht fühlte und in Sven ihre große Liebe sieht? Oder doch Sven, der Opfer eines ziemlich schlimmen Streichs zweier Verrückter geworden ist?

Sehr schnell war auf jeden Fall klar, die Idylle trügt und der einfache, exklusive Tauchurlaub ist nicht das, was er vorgibt zu sein. Aber auch Jola und Theo scheinen nicht die Personen zu sein als die man sie kennenlernt. Und auch Sven hat zwei Gesichter.

Streckenweise konnte ich nur den Kopf über Sven schütteln, denn aus seiner Sicht geschildert war von Anfang an ziemlich klar, dass er Opfer eines größeren Betrugs wird, der ihn im Zweifelsfall seine Existenz kostet. Doch der Reiz des Neuen und Unbekannten und die schöne Jola locken ihn immer wieder in die Falle.

 

Fazit

Ein Buch, das verwirrt und den Leser auch am Ende mit einem Fragezeichen zurücklässt. Zumindest mir war bis zum Ende nicht klar, wer von den dreien nun die Wahrheit sagt oder wo diese genau liegt.

Kim Leopold – Hundert minus einen Tag

Das dritte Buch im Rahmen der #5weeks5books war Hundert minus einen Tag von Kim Leopold, die mit diesem Buch eine kleine Weihnachtsgeschichte geliefert hat, die mir zumindest ein wenig Weihnachtsstimmung beschert hat.

 

Inhalt

Alina bekommt von ihrem Freund Patrick auf dem Weg zu ihm eine SMS mit der Mitteilung, dass er die Beziehung beendet. Und das nur wenige Tage vor Weihnachten. Alina kann nicht an sich halten und bricht direkt am Bahnsteig in Tränen aus. Der junge Mann neben ihr, Cameron, hat Mitleid mit ihr, schenkt ihr erst ein Stofftaschentuch und verzichtet dann für sie auf seine Fahrt zum Flughafen um spontan noch ein Ticket zu erstehen und zu seiner Familie nach Hause in die USA zu reisen.

Stattdessen erleben Alina und Cameron einen unvergesslichen Abend auf den Weihnachtsmärkten in Münster. Sie bauen mit Jugendlichen einen Schneemann mitten auf die Straße, trinken ganz viel Glühwein und singen gemeinsam mit einem Straßenmusiker. Cameron gelingt es Alina wieder aufzumuntern. Und sie aus einem Loch herauszuholen, in dass sie sich in den Jahren ihrer Beziehung mit Patrick verkrochen hatte.

Doch auch Cameron hat sein Päckchen zu tragen und das merkt Alina sehr schnell. Ihr kommt es vor, als würde sie ihn schon sehr viel länger als nur einen Tag kennen und so zögert sie auch nicht, als er ihr anbietet Weihnachten gemeinsam zu feiern. Cameron hat tausend Ideen und Pläne und eine ist verrückter und toller als die andere.

 

Meine Meinung

Für mich war das Buch fast ein bisschen zu kurz, denn mir hat die Geschichte zwischen den beiden gut gefallen. Auch die Stimmung im Buch ist richtig schön, für mich eine gute Einstimmung auf Weihnachten und alles was damit zusammen hängt. Viel zu selten hat man heute noch Zeit ganz in Ruhe über den Weihnachtsmarkt zu bummeln, sich unter den Baum zu legen und ihn zu genießen oder einfach eine Schneeballschlacht zu machen.

Auch Alina hat jahrelang versucht all sowas nicht zu tun, denn ihr Freund Patrick war von all dem nicht angetan. Er hat eigentlich alles verurteilt, was Alina Freude im Leben bereitet hat und dass ist sehr schade. Leider passiert das viel zu häufig in vielen Beziehungen, dass einer der Partner sich völlig für den anderen aufgibt

Umso schöner ist es, dass es Menschen wie Cameron gibt, die selbstlos einem anderen Menschen Freude bereiten wollen und versuchen herauszufinden, was denjenigen glücklich macht. Und es ist toll an alten Bräuchen und Traditionen festzuhalten, wenn sie glücklich machen. Oder eben neue auszuprobieren, wenn man Lust darauf hat.

 

Fazit

Ein schöner, aber leider viel zu kurzer, Weihnachtsroman, der mich in Weihnachtsstimmung gebracht hat und Lust darauf macht Schneemänner zu bauen, über den Weihnachtsmarkt zu bummeln und lecker zu kochen.

J. Vellguth – Auf der Suche nach dem Glück in New York City

Das erste Buch im Rahmen der #5weeks5books war Auf der Suche nach dem Glück in New York City von J. Vellguth. Ein kleiner netter Weihnachtsroman, der mich aber nicht komplett überzeugt hat.

 

Inhalt

Holly hat einen super Studienabschluss, ist aber trotzdem mittellos und lebt von der Hand in den Mund. Deswegen ist sie froh, als sie zu einem Vorstellungsgespräch bei Coleman and Sons eingeladen wird, einem großen Unternehmen, dass kleine Unternehmen aufkauft und wieder aufbaut. Genau das, was sie machen möchte. Und das Geld hat sie so knapp vor Weihnachten auch nötig, denn sie hat nur noch ein paar Dollar in ihrer Tasche. Um sich vor dem Vorstellungsgespräch aufzuwärmen geht sie in ein Kaffee und trifft dort auf einen gutaussehenden jungen Mann im teuren Anzug, der sie auf einen Kaffee einladen möchte. Doch leider hat er sein Geld vergessen und so gibt Holly ihre letzten Dollar für einen Kaffee aus, den sie gar nicht wollte.

Wenig später stellt sich heraus, dass der junge Mann aus dem Kaffee der nichtsnutzige Sohn von Mr. Coleman, ihrem neuen Chef, ist. Und ihre Aufgabe ist es, ihn zu motivieren wenigstens ein Projekt bis zum Ende durchzuziehen. Doch Rick hat keine Lust darauf und noch viel weniger auf eine Aufpasserin wie Holly, die ihn beständig antreibt. Erst als sein Vater ihm den Geldhahn zudreht und ihn aus seiner Wohnung aussperren lässt, kommt Leben in ihn. Er erkennt, dass er etwas machen muss. Und dass Holly vielleicht in vielen Punkten gar nicht so unrecht hat.

 

Meine Meinung

Mir fällt es schwer vorzustellen, dass es Menschen gibt, die in einem westlichen Land so leben, wie Holly es tut. Vor allem wenn sie einen guten Studienabschluss haben. Anscheinend ist das aber in den USA üblich und so kann ich gut verstehen, dass sie alles daran legt den heiß ersehnten Job zu bekommen, mit dem sie nicht nur ihr Leben finanzieren kann, sondern auch ihre Eltern unterstützen kann.

Mir gefällt, dass Holly so ein lebenslustiger Mensch ist und so eine positive Einstellung zum Leben hat, obwohl sie nicht gerade vom Glück begünstigt wurde. Sie kämpft sich durch und behält dabei ihren Lebensmut. Sie erkärt Rick, dass es gar nicht schwer ist sich zu ändern, wenn man sich nur immer wieder sagt, dass man davon überzeugt ist. Sicherlich gar keine so blöde Methode, denn so klappt es mit einigen Dingen. Jedoch ist der Mensch nicht dumm, selten gelingt es sich selbst auszutricksen.

Rick dagegen ist mir sehr unsympathisch und auch Holly mag ihn am Anfang nicht wirklich, was ich gut nachvollziehen kann. Er sieht überhaupt nicht, dass das Geld nicht einfach immer verfügbar ist und sein Vater und sein Bruder hart dafür arbeiten. Dass er sich dann aber so ganz plötzlich ändern kann, hat mich doch ein wenig überrascht und ging mir auch viel zu schnell. So schnell ändert niemand seine komplette Einstellung zum Leben.

 

Fazit

Eine nette kleine Weihnachtsgeschichte, die einem Mut macht auch in schwierigen Situationen nicht aufzugeben. Leider mit einem mir unsympathischen Hauptprotagonisten. Aber einer starken Frau, die für ihr Glück kämpft.

Kerry Greine – Drei Wochen und ein ganzes Leben

Das zweiteBuch im Rahmen der #5weeks5books 3.0 ist beendet und ich bin diesmal positiv, dass ich die fünf Bücher in den fünf Wochen schaffe. Als zweites Buch hatte ich mir Drei Wochen und ein ganzes Leben von Kerry Greine ausgesucht und fand es ganz nett.

 

Inhalt

Sierra ist 25, gerade fertig mit dem Jurastudium und lebt immer noch sehr behütet im Haus ihrer Eltern. Doch sie will ausbrechen aus diesem goldenen Käfig und plant eine Reise quer durch Italien, ganz alleine und ohne richtige Sprachkenntnisse. Ihr Vater, selbst Italiener und erfolgreicher Anwalt, möchte sie nicht ziehen lassen. Er hat Angst, dass ihr unterwegs etwas zustoßen kann. Doch Sierra und auch ihrer Mutter gelingt es ihn zu überzeugen und so zieht sie los.

Die Reise fängt gut an, Sierra trifft nette Menschen und lernt ganz neue Seiten des Reisens kennen, denn sie steigt in kleinen Hotels ab und versucht dort zu essen, wo die Einheimischen essen. Doch sie hat ständig das Gefühl nicht alleine zu sein. Immer wieder fällt ihr ein gutaussehender Mann in ihrem Alter auf, der sich in ihrer Nähe aufhält. Doch ist es immer wieder der gleiche Mann? Sie nimmt mitten auf ihrer Reise all ihren Mut zusammen und spricht ihn an. Tino ist erstaunt über die Vorwürfe, ist er doch selbst auf Rundreise, denn er ist Fotograf, gebürtiger Sizilianer und gerade dabei Fotos für einen Bildband zu machen.

Als Sierra bei diesem ersten Treffen bei einem Erdbeben verletzt wird, weicht Tino ihr nicht mehr von der Seite. Schnell verlieben die beiden sich ineinander und beschließen die weitere Reise gemeinsam anzutreten. Doch der Schein trügt, Tino schleppt ein belastendes Geheimnis mit sich, das er nicht preis geben will.

 

Meine Meinung

Ein nettes Buch über eine Rundreise durch Italien, die sicherlich für denjenigen noch spannender zu lesen ist, der selbst schon an diesen Orten war. Dazu eine Liebesgeschichte, die natürlich nicht ganz so glatt läuft, wie es zu Beginn aussieht.

Mich hat am Anfang die lange Reisebeschreibung gestört, denn Sierra reiste von Ort zu Ort und ich fragte mich, wann sie denn nun endlich den Mann kennenlernen würde, von dem im Klappentext die Rede war. Da ich viele der Orte nicht kenne, waren die detaillierten Beschreibungen zwar nett, für mich aber eher langweilig.

Sierra ist mir auch zu sehr Mädchen, ich kann mich mit solchen Frauen oft schwer identifizieren. Mir fällt es schwer zu glaube, dass es tatsächlich erwachsene Frauen gibt, die so sind und die in einer merkwürdigen Sprache untereinander kommunizieren. Für mich eine völlig fremde Welt.

Die Geschichte zwischen Tino und Sierra ist schön, auch wenn alles sehr schnell ging. Aber warum nicht. Im Urlaub ist alles anders, die Zeit ist knapp und manchmal muss man sich vielleicht Hals über Kopf in ein Abenteuer mit einem fremden Menschen stürzen.

Lediglich das Ende ging mir dann zu schnell. Plötzlich löste sich alles auf und Menschen, die jahrelang eine Meinung hatten, änderten die innerhalb von Minuten. Schlimme Dinge wurden einfach vergeben und Streit in Nullkommanichts beigelegt.

 

Fazit

Wer Italien liebt wird dieses Buch mögen und sich in den Reisebeschreibungen wiederfinden. Mir waren sie etwas zu langatmig und die Geschichte zwischen Sierra und Tino am Ende doch etwas zu schnell aufgelöst.

Molly O’Keefe – Geschickt eingefädelt (Crooked Creek Ranch 1)

Mit Geschickt eingefädelt von Molly O’Keefe habe ich eines der schlechtesten Bücher diesen Jahres gelesen. Flache Story, die absolut vorhersehbar ist und dazu zwei Protagonisten, die intolleranter kaum sein können. Gewürzt mit ziemlich schlechten und platten Sexszenen, die ich absolut nicht gebraucht hätte.

 

Inhalt

Tara lebt seit zwei Jahren mehr oder weniger auf der Crooked Creek Ranch und arbeitet dort als Schneiderin in einem kleinen Attelier, dass das Leder der Ranch verarbeitet. Dabei entwirft sie vor allem knappe Teile für die Frau. Und lässt sich von ihrem Chef Lyle Backer ausnutzen, denn der gibt vor sie heiraten zu wollen, nur um seine Kinder auf die Ranch zu locken, denn die sind vor allem an einem interessiert, seinem Geld.

Luc ist Lyles Sohn und ein alternder Eishockeyspieler. Er ist der Star in seiner Mannschaft und macht natürlich trotz einer schlimmen Kopfverletzung weiter. Sein Arzt warnt ihn zwar, lässt ihn aber machen. Als er von der bevorstehenden Heirat seines Vaters erfährt macht er sich sofort auf den Weg nach Texas um diesen zur Rede zu stellen. Doch schnell wird klar, dass alles nur ausgedacht war. Trotzdem findet keine richtige Versöhnung zwischen Lyle und Luc statt bevor ersterer verstirbt.

Natürlich verliebt sich Luc in die sexy Tara, seine Schwester Victoria hingegen findet sie ganz schrecklich. Doch es läuft nicht sofort zwischen den beiden, denn Luc will Tara dominieren, was der aber nicht gefällt.

 

Meine Meinung

Leider hat mir das Buch gar nicht gefallen. Es fing schon damit an, dass sich die Autorin nicht mal die Mühe gemacht hat zu recherchieren, wie Eishockey funktioniert und von vier Vierteln schrieb. Ein Eishockeyspiel hat, auch in den USA und Kanada, nur drei Drittel. Ist vielleicht nur eine Kleinigkeit, mich hat sie gestört.

Weiter geht es in dem Buch mit erheblichen Vorurteilen über Frauen, die Kinder haben und ganz schlimm, auch noch so eklig sind und sie stillen. Wie können sie nur, mit ihren ekligen ausgelutschten und tropfenden Brüsten. Ab der Stelle war ich kurz davor das Buch vorzeitig zu beenden, dachte mir dann aber, dass der armen Autorin da wohl eher etwas in ihrem Leben fehlt. Arme Frau!

Doch das Buch wurde auch im weiteren Verlauf nicht spannender oder besser. Die Geschichte war absolut vorhersehbar und langweilig.

 

Fazit

Ein schlechtes Buch,, dessen Nachfolger ich nun wirklich nicht lesen muss.

Virginia Fox – Rocky Mountain Heat

Virginia Fox liefert ein Buch nach dem anderen ab und das zum Glück nicht auf Kosten der Qualität. Mit Rocky Mountain Heat erschien schon der zwölfte Teil ihrer Rocky Mountain-Reihe, die in der kleinen Stadt Independence mitten in den Rockies spielt.

Inhalt

Charlie und ihr Sohn Ethan ziehen von Ort zu Ort, immer sind sie auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und besonders vor Charlies Exman. Doch in Independence fühlen sie sich wohl und so zögert Charlie die Flucht an einen neuen Ort immer weiter hinaus. Hier hat sie einen Job als Buchhändlerin, der ihr Spaß macht. Freunde, die für sie da sind und sie so nehmen, wie sie ist. Und besonders wichtig für sie, Ethan scheint endlich angekommen zu sein und fühlt sich pudelwohl.

Und dann ist da ja auch noch Blackbird. Der ehemalige Soldat ist genauso wie Charlie auf der Flucht, er aber vor seiner Vergangenheit, die ihn immer wieder einholt. Er leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Charlie fühlt sich irgendwie zu ihm hingezogen und auch sie ruft in Blackbird Beschützerinstinkte wach. Doch so ganz trauen die beiden sich nicht über den Weg.

Als dann aber Charlies Vergangenheit im wahrsten Sinne des Wortes plötzlich vor der Tür steht, gibt es für Blackbird kein Halten mehr. Er verschreibt sich ganz der Rettung dieser außergewöhnlichen Frau.

 

Meine Meinung

Ich bin zu Anfang mit Charlie und Blackbird nicht warm geworden, irgendwie habe ich ein Problem mit Menschen, die immer wieder vor ihren Problemen davonlaufen, auch wenn ich das manchmal vielleicht auch unbewusst tue. Doch Charlie handelt in meinen Augen recht feige, vor allem hat sie nicht nur die Verantwortung für ihr Leben, sondern auch für das ihres Sohnes Ethan.

Zum Glück lässt sie sich aber auf Hilfe ein und versucht selbst Blackbird zu helfen. Besonders gut hat mir auch in diesem Buch wieder der freundliche Umgang der Menschen miteinander in dieser kleinen Stadt gefallen. Hier hilft jeder jedem und hat immer ein offenes Ohr oder eine offene Tür. Solche Orte gibt es leider viel zu wenig, die Menschen trauen einander nicht mehr und bleiben für sich.

Schön ist es auch zu erfahren, wie es mit anderen Charakteren weiter geht. Welche Kinder geboren werden und welche neuen Freundschaften entstehen. Und dann natürlich der Gastauftritt von Luna Maie, auf deren weitere Geschichte ich ja besonders gespannt bin, denn die Drachenschwestern-Bücher mag ich fast noch mehr als die Rocky Mountain-Reihe.

 

Fazit

Rocky Mountain Heat reiht sich perfekt in diese Reihe ein und erzählt die Geschichte der Menschen in einer außergewöhnlichen Stadt, die noch ein bisschen heile Welt ist und doch so viel erlebt.