Nicholas Drayson – Kleine Tierkunde Ostafrikas

In Kleine Tierkunde Ostafrikas erzählt Nicholas Drayson die Geschichte von Rose Mbikwa und Mr. Malik weiter. Und natürlich aller anderer Menschen, die man im ersten Buch kennengelernt hat und schnell mit ihren teilweise recht schrulligen Eigenarten ins Herz geschlossen hat.

 

Inhalt

Rose Mbikwa kehrt nach dem Tod ihres Vaters nach Nairobi zurück, Mr. Malik ist immer noch genauso verliebt in sie, wie vor ihrer Abreise. Doch auch Harry Khan ist wieder in der Stadt und macht Rose schöne Augen. Mr. Malik weiß eigentlich, dass er gegen Harry Khan keine Chance hat.

Doch es scheint als wäre da sein kleinstes Problem, denn in Nairobi läuft einiges schief, was nicht zuletzt an den sehr korrupten Politikern liegt. So erstaunt es nicht, dass Mr. Maliks Kollumne nicht weiter erscheinen darf und die ganze Zeitung sogar ihre Zulassung verlieren soll. Doch dann verschwindet auch noch die Zulassungsurkunde des Assadi Clubs, Mr. Maliks zweiter Heimat. Dem Club droht die Schließung, das Gebäude soll abgerissen werden. Harry Khan versucht die Mitglieder zu trösten, ihm ist das Land rund um den Club angeboten worden, um dort ein riesiges Einkaufszentrum zu bauen. In diesem könne er den Mitgliedern des Assadi Clubs sicherlich einen kleinen Bereich zur Verfügung stellen. Mr. Malik setzt alles daran, dass dies nicht passiert.

Man könnte meinen, dass er damit schon ausgelastet genug ist, doch nebenbei organisiert er noch die jährliche Clubsafari inklusive Überraschung und versucht die Hochzeit seiner Tochter zu organisieren. Die kann sich aber nicht wirklich festlegen, vor allem nicht auf den zukünftigen Bräutigam.

 

Meine Meinung

Wie auch schon der erste Band plätschert die Geschichte so vor sich hin, ist dabei aber nie langweilig. Selbst die Diskussionen im Club zwischen Mr. Maliks Freunden sind diesmal recht unterhaltsam und interessant.

Mr. Malik ist ein Mensch, von dem sich jeder eine Scheibe abschneiden kann. Er hat eine unglaublich positive Lebenseinstellung und ist völlig selbstlos. Dass seine Tochter gefühlt alle drei Minuten ihre Meinung zu ihrer Hochzeit ändert nimmt er genauso hin, wie das Ende seiner Kollumne oder die ewig unerreichbare Rose Mbikwa. Er beklagt sich selten und versinkt nicht in Selbstmitleid, sondern versucht der gesamten Situation etwas positives abzugewinnen und eine, für alle Beteiligten, gute Lösung zu finden.

Diesmal ist es nicht die Vogelwelt, sondern, wie der Titel schon verrät, die Tierwelt Ostafrikas, die der Autor in der Geschichte dem Leser näher bringt. Dabei geht es nicht unbedingt um die Big Five (hier sind sich die Assadi Club Mitglieder auch uneinige, welche nun dazu gehören und welches das gefährlichste ist), sondern auch um kleine und unscheinbare Wesen, die der Leser vielleicht vorher noch gar nicht kannte.

 

Fazit

Ein Buch, dass sich gut und schnell lesen lässt über einen Menschen, der das Leben so nimmt, wie es kommt. Nebenbei gibt es noch einen Einblick in die Tierwelt Ostafrikas und in die Politik in Nairobi.

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