J. Vellguth – Das Päckchen

Buch Nummer zwei im Rahmen der #5weeks5books-Lesechallenge war Das Päckchen von J. Vellguth. In diesem wird die Geschichte von Emma erzählt, die Bücher über alles liebt und diese Liebe zu ihrem Beruf gemacht hat, denn sie leitet die Kinderbücherei eines Verlages in Bonn. Außerdem hat sie einen youtube-Kanal, auf welchem sie über ihre Liebe zu Büchern spricht. Doch ein Wasserschaden in der Kinderbücherei stellt ihr Leben auf den Kopf. Die Bücherei wird bis auf weiteres geschlossen und Emma in das Archiv des Verlags versetzt. Das möchte sie nicht hinnehmen und so startet sie eine Spendensammlung über ihren Kanal.

Während sie noch mit ihrer besten Freundin überlegt, was sie als Anreiz für eine Spende verlosen kann, erreicht sie ein Paket. Dort drin liegen lauter einzeln verpackte Päckchen und ein Brief von einem ihr unbekannten Absender. Dieser schreibt ihr, dass sie jede Woche live in ihrem Kanal eines der Päckchen auspacken solle und den Inhalt verlosen. Wird sie dies tun, hilft er ihr bei der Spendenaktion. Emma ist hin und hergerissen, lässt sich aber auf dieses Experiment ein.

Und sie nimmt Kontakt zum Absender auf, ein gewisser Lukas, der sich ihr in Videotelefonaten aber nie ganz zeigen will. Während Emma noch rätselt wer Lukas ist, wird ihr Kanal durch ihn immer bekannter und das Spendenkonto wächst.

Dieses Buch hat zu Beginn dafür gesorgt, dass ich mich wirklich alt gefühlt habe, wusste ich doch nicht, was ein Hangout ist. Oder das es so etwas überhaupt gibt, wenn ich ein Videotelefonat mache, dann immer noch ganz klassisch über Skype. Ja, ich werde wohl wirklich alt…

Alles in allem ist das Buch nett und schnell gelesen. Leider wird dem Leser auch sehr schnell klar, wer Lukas ist, was vielleicht auch beabsichtigt ist. Ich fand es etwas schade, denn so hatte ich von Anfang an das Gefühl das Ende schon zu kennen und habe eigentlich nur darauf gewartet, dass er endlich mal sagt, was Sache ist. Gefühlt ist leider streckenweise auch nicht viel in dem Buch.

Ich kann zwar Emmas Fangehabe für ihren Lieblingsautor nicht nachvollziehen, aber ihre Liebe zu den Büchern, die finde ich toll. Ich mag Bücher über Bücher oder Bücherverrückte wie Emma sehr gerne, denn sie sind eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort. Und deswegen empfehle ich das Buch gerne an alle weiter, die eine leichte Lektüre suchen und genauso Buchverrückt sind wie Emma.

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