Kerstin Gier – Gegensätze ziehen sich aus

Im dritten Teil der Mütter-Mafia-Reihe Gegensätze ziehen sich aus bringt Kerstin Gier die Geschichte um die vier Freundinnen zu einem Ende, vorerst zumindest, denn so manches bleibt auch am Ende noch offen und hat Potential für ein weiteres Buch. Ich würde mir zumindest eins wünschen, denn diese Bücher sind lustig und kurzweilig.

Die vier Frauen haben eine verrückte Idee, sie wollen gemeinsam einen Schuhladen eröffnen, denn genau sowas fehlt noch in der Insektensiedlung. Und so machen die vier sich auf die Suche nach einem geeigneten Objekt und stellen Finanzierungspläne auf. Dank Lorenz neuer Freundin Paris bekommen die vier schnell Kontakt zu einem italienischen Schuhdesigner und so die ersten Schuhe für ihren Laden.

Doch auch in ihrem Privatleben geht es bei allen vieren turbulent weiter. Mimi und ihr Mann Ronnie haben wieder zueinander gefunden und diskutieren das Thema Kind erneut. Adoption oder ein erneuter Versuch, beides steht im Raum. Und dann probieren sie das Thema Kind einfach mit einem Projektkind der bonzigen Supermütter aus. Aber auch in Annes und Trudies leben hat sich einiges getan. Anne ist glücklich mit Jo, dem die vier im letzten Band geholfen haben sein Haus und seine Tochter zurückzubekommen. Und Trudi ist nach der Trennung von ihrem letzten Lebensgefährten wieder auf Freiersfüßen.

Constanze hat natürlich für alle ihre Freundinnen ein offenes Ohr und ist bereit allen bei jedem Problem zu jeder Zeit zu helfen. Doch da sind ja auch noch ihre eignen Probleme, Paris und Lorenz bekommen Zwillinge und Anton möchte mit ihr zusammen ziehen. Das geht für sie alles etwas zu schnell und sie rudert zurück. Das kommt natürlich grade bei Anton nicht gut an. Und auch mit den Kindern ist es nicht einfach, Antons Tochter Emily ist gegen Constanze und ärgert Julius ununterbrochen. Außerdem hat Nelly ihren ersten Freund und der ist nicht Annes Sohn Max, sondern Kevin Klose, der mit Tatoos übersäht ist und zwei Kampfhunde hat.

Vielleicht ist dieser Teil der schwächste der drei, trotzdem ist er immer noch kurzweilig und amüsant. Auch hier gibt es wieder ein neues Element, Ratschläge der Pain an ihre Leser. Das hat mir nicht so gut gefallen und da es am Ende eines jeden Kapitels kam, dachte ich schon die Forumseinträge der Super-Muttis würden hier fehlen. Doch die sind da, zum Glück, denn die sind einfach nur traurig-komisch.

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Ein Gedanke zu “Kerstin Gier – Gegensätze ziehen sich aus

  1. Huhu 🙂 Ich habe bisher von Gerstin Gier nur Jugendbücher gelesen und wollte immer mal auch zu einem Roman von ihr greifen. Die Geschichte der „Mütter-Mafia“ hört sich ja witzig an. Vielleicht ist das das perfekte Buch für meinen Urlaub? Es wandert auf jeden Fall auf meine Wunschliste!
    Liebe Grüße
    Svenja (https://pantaubooks.wordpress.com/)

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