Virginia Fox – Rocky Mountain Gold

Bald erscheint schon Virginias neuer Roman in der Rocky Mountain-Reihe und so wird es Zeit für mich endlich meine Rezension zu Rocky Mountain Gold zu schreiben, das ich schon vor einer Weile ausgelesen habe.

Zelda ist in Independence aufgewachsen und nach dem Tod ihrer großen Liebe Cruz und den vielen üblen Gerüchten um sie beide mit ihren Eltern von dort weggezogen. Doch dann bekommt sie das Angebot eine eigenen Apotheke in Independence zu führen und kehrt wieder zurück. Kaum dort angekommen muss sie feststellen, dass Cruz gar nicht tot ist, sondern sehr lebendig ebenfalls wieder in Independence wohnt. Zelda ist darüber überhaupt nicht begeistert, vor allem nicht, dass sie ihm immer wieder begegnet. Cruz hingegen ist sehr erfreut Zelda wiedergefunden zu haben, findet er sie doch immer noch so attraktiv wie damals.

Glücklicherweise schaffen es Zeldas neue Freundinnen Jaz und Paula sie davon zu überzeugen, dass Cruz gar nicht so übel und vor allem lebendig ist. Zelda lässt sich auf Treffen mit ihm ein, vorangig aber nur, um die mysteriösen Umstände seines Todes zu untersuchen. Dabei stoßen die beiden auf ein sehr gut gehütetes Geheimnis von Cruz Tante, welche zurückgezogen in den Bergen in der Nähe von Independence lebt.

Zelda stürzt sich sofort kopfüber und auch ein wenig kopflos ins Abendteuer und riskiert dabei mehrmals ihr Leben. Cruz hingegen würde die Sache lieber auf sich beruhen lassen und hat mit Zeldas Engagement so seine Schwierigkeiten. Das hindert die beiden jedoch zum Glück nicht daran sich langsam wieder näher zu kommen.

Es ist jedesmal wieder schön nach Independence zurückzukehren. Es ist auch nicht verwunderlich, dass mittlerweile bei der Beschreibung des Romans Sätze wie „Für alle Gilmore Girls Fans…“ oder so ähnlich fallen, denn Independence könnte Stars Hollow sein. Und auch viele der Figuren könnten sich in beiden Orten sehr wohl fühlen.

Wie es so oft bei Reihen mit unterschiedlichen Hauptpersonen ist, manche mag man, manche nicht und so erging es mir in der Reihe auch schon, dass mir eine Hauptperson nicht besonders sympathisch war. Das ist aber bei Zelda nicht der Fall, alleine ihre Zerstreutheit macht sie liebenswert. Cruz wäre nun nicht unbedingt mein Typ, aber für Zelda scheint er genau der richtige zu sein.

Schön war es auch mehr von Jaz zu lesen und somit auf gewisse Weise wieder an den Anfang der Reihe zurückzukehren. Jedesmal, wenn ich einen neuen Band anfange, hoffe ich so viel wie möglich über die anderen Figuren zu erfahren. Wie ging es mit wem weiter, wer ist mittlerweile schwanger oder mit Kind, wer möchte heiraten, wer hat sich getrennt und wer ist neu. Deswegen sind für diese Bücher sicherlich auch die Szenen im Diner so wichtig, sitzt man doch dann auch immer mit dort drin.

Wie schön wäre es, wenn man wirklich dort hinreisen könnte. Und anschließend dann nach Stars Hollow, mein Leben wäre perfekt…

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