Virginia Fox – Rocky Mountain Lion

Mit Rocky Mountain Lion hat Virginia Fox bereits den neunten Band ihrer Rocky Mountain Reihe veröffentlicht. So wie es aussieht gehen ihr die Ideen auch nicht aus und die Einwohner von Independence werden uns noch eine ganze Weile begleiten. Das freut mich sehr, denn ich mag ihre Bücher sehr gerne.

In diesem Band wird die Geschichte von Quinn und Archer erzählt. Quinn stammt aus Independence, ist Wildtierbiologin und hat lange Jahre in Alaska gelebt und gearbeitet. Sie kennt sich in der Wildnis aus und beobachtet die Tiere gerne in ihrem natürlichen Lebensraum. Da kommt es ihr gerade Recht, dass Lara auf der Lone Wolf Ranch eine Wildtierstation einrichtet und eine Biologin sucht, denn Quinn muss wegen ihrer pflegebedürftigen Eltern nach Independence zurückkehren.

Quinn ist nicht die einzige, die von Lara angestellt wird. Neben ihr arbeitet in der Wildtierstation noch der sehr schusselige Biologe Archer. Quinn ist misstrauisch, irgendetwas stimmt mit Archer nicht. Als sich schließlich Wilderer in der Gegend herumtreiben und es besonders auf das um die Lone Wolf Ranch lebende Pumaweibchen abgesehen haben, verdächtigt Quinn zuerst Archer einer der Wilderer zu sein. Als die beiden dann aber schließlich auf einen der echten Wilderer treffen und gerade noch so mit dem Leben davon kommen stellt sich heraus, dass Archer und Quinn auf derselben Seite stehen. Schnell wird den beiden auch klar, dass sie nicht nur gut zusammen arbeiten können, sondern auch so gut zueinander passen. Doch leider hat es der Wilderer auf die beiden abgesehen.

Nebenher erfährt man, wie es mit Anna und Donovan weiter geht, die schon im vorherigen Band miteinander angebändelt haben. Schade, dass die beiden keine eigene Geschichte bekommen haben, darauf hatte ich mich schon gefreut. Da hätte es bestimmt auch einiges zu erzählen gegeben. Aber vielleicht überlegt es sich Virginia Fox ja noch und erzählt auch diese Geschichte noch weiter.

Dieser Band hat mir mal wieder sehr gut gefallen, denn es wurde am Ende wirklich richtig spannend. Natürlich geht es gut aus, wie in jedem der Bücher. Ich denke da verrate ich auch nicht zu viel, denn das gehört einfach dazu. Und wie immer ist es schön die ganzen anderen Bewohner von Independence „wiederzusehen“ und zu erfahren, wie es ihnen ergangen ist oder wie es mit der ersten großen Liebe weitergegangen ist. Ich freue mich schon sehr auf Band 10, der mit einer sich etwas selbstüberschätzenden Apothekerin, die in diesem Band schon eine kleine Rolle spielte, sicherlich sehr unterhaltsam werden.

Leserunde: Julia Dibbern – Wenn ich dich nicht erfunden hätte

Lovelybooks veranstaltet eine Leserunde zu Julia Dibberns erstem Roman Wenn ich dich nicht erfunden hätte und da war es klar, dass ich teilnehme. Ich mag Julias Einstellung zum Leben mit Kindern und habe einen Teil ihrer Sachbücher bereits verschlungen. Deswegen war ich sehr gespannt auf den Roman und inwiefern ihre Einstellung dort zu finden ist.

Vielen Dank auch an dieser Stelle an das Team von inkRebels, die es ermöglicht haben, dass 6 Teilnehmer der Leserunde ein E-Book gewinnen konnten. Ich hatte Glück und wurde aus dem Lostopf gezogen.

In diesem Beitrag werde ich nach und nach meine Gedanken, so wie ich sie auch in der Leserunde mitteile, aufführen. Deswegen sollten alle, die dieses Buch noch lesen möchten, nicht weiterlesen. Eine Rezension werde ich noch erstellen, sobald ich das Buch ausgelesen habe.

 

Kapitel 1-4

Ich mag Leo und kann ihr Handeln sehr gut verstehen. Die Wohnung ist grauenhaft und eigentlich nichts für so ein junges Mädchen, dass sie das aber ihren Eltern nicht sagen mag ist verständlich, will sie doch beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen kann. Zum Glück hat sie ja eine Freundin, die ihr den Kopf wäscht und ihr hilft sich selbst zu helfen.

Ob ich Loris mag weiß ich nicht, er ist auf den ersten Blick nicht unbedingt sympathisch. Ich mag Raucher nicht, die keine Rücksicht nehmen und einfach überall rauchen. Ich bin gespannt, welche Geschichte er mit seinem Verhalten versteckt. Ich bin gespannt, was er alles hinter seiner harten Schale versteckt. Warum er seinen Kumpels so feindselig gegenüber tritt? Warum er mit seiner Mutter so auf Kriegsfuß steht, sich aber doch von ihr einspannen lässt. Und wer ist Theresa?

Ich bin auch gespannt, wie es mit Leo und Loris weitergeht. Die beiden sind so verschieden und sich doch sympathisch. Welche Ähnlichkeiten zu den Helden aus ihren Geschichten wird Leo noch entdecken?

 

Kapitel 5-8

Die Geschichte um Leo und Loris nimmt ja jetzt echt Fahrt auf und vieles bestätigt sich, was man bereits vermutet hat. Ich weiß mit Loris immer noch nichts anzufangen. Einerseits ist er mir extrem unsympathisch durch das Rauchen, den Drogenkonsum und die Frauengeschichten. Andererseits merkt man sehr deutlich, dass er versucht damit etwas zu kompensieren, so dass er einem fast leid tun kann. Hoffentlich erfährt man bald etwas mehr über ihn. In Leos Gegenwart lässt er ja schon ein wenig sein wahres Ich durchblitzen.

Leo möchte ich manchmal echt nur noch schütteln. Klar, viele Mädchen in dem Alter stehen auf die „bösen“ Jungs, aber Leo ist mir teilweise zu naiv. Warum vernachlässigt sie sowohl Uni wie auch ihr neuen Freunde, nur um Zeit mit Loris zu verbringen und Dinge zu tun, die so gar nicht zu ihr passen, wie das Rauchen und der Alkohol. Ich hoffe, dass Kimo sie ein wenig umwirbt und ihr zeigt wer die echte Leo ist.

Gut gefallen mir auch die Szenen bei Leo daheim. Ihre Eltern sind liebevoll und nehmen Leo so wie sie ist. Ihre Mutter freut sich mit ihr, als sie erzählt, dass sie jemanden kennengelernt hat und hinterfragt es nicht. Ich glaube hier lässt Julia ihre wundervolle Einstellung einfließen, die sie in ihren Sachbüchern den Menschen ans Herz legt.

 

 

Kapitel 9-12

Puh, was für eine Entwicklung. Ich hatte so sehr gehoffe, dass Leo nicht mit Loris schläft. Das erste Mal ist so fast weggeworfen. Andererseits passt es einfach zu ihr und ihrer Naivität. Sie zieht einfach konsequent weiter ihr Ding durch, ist davon überzeugt Loris schon immer zu kennen und mit ihm die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben. Dass sie dann den nächsten Schritt geht ist eigentlich nur klar. Ihr Liebesgeständnis finde ich fast schon ein bisschen zu viel, wie kann man so schnell sicher sein jemanden zu lieben. Aber immerhin reagiert Loris ganz anders als ich es erwartet hatte, er nimmt es einfach hin, findet es vielleicht sogar gut.

Immerhin sieht Leo endlich, dass Freunde gut und wichtig sind und lässt eine Freundschaft mit Sina zu. Das tut ihr sicherlich gut, denn nur immer Miri als Freundin, die nicht da ist, kann auf Dauer nicht gut sein. So kommt sie ein wenig raus und nimmt am Studentenleben teil. Und sie hat endlich jemanden gefunden mit dem sie über Loris und die ganze verrückte Geschichte sprechen kann.

Manchmal frage ich mich, warum Leo so naiv ist. Dann muss ich mir aber auch wieder in Erinnerung rufen, dass sie erst 18 ist und in einer sehr heilen Welt aufgewachsen ist. Sie hat ein behütetes Elternhaus, gute Freunde, ein tolles soziales Umfeld mit ihrem Orchester und einen netten Schwarm. Da glaubt man vielleicht gerne, dass Liebe wirklich so schnell entstehen kann. Immerhin erkennt sie, dass sie die andere Frau ist und das Loris Theresa mit ihr betrügt.

Ich werde aus Loris immer noch nicht schlau und weiß nicht, was Leo für ihn ist. Ist sie nur eine gute Freundin, mit der man auch mal ins Bett kann. Oder ist sie doch etwas besonderes, etwas was aber nicht in sein Leben passt weil da Theresa ist? Außerdem frage ich mich immer noch, warum er so viel mit sich machen lässt. Warum tut er seiner Mutter den Gefallen und will eine Frau heiraten, die so gar nicht zu ihm passt und die er anscheinend auch gar nicht mag?

Ich hoffe, dass sich hier in den nächsten Kapiteln so einiges löst und Loris sich für einen Weg entscheidet, mit Leo und komplett für sie da zu sein oder ganz ohne sie.

 

Kapitel 17-20

Das Ende des Buches hat mich doch überrascht und glücklicherweise meine Erwartungen nicht getroffen. Ich hatte ja bei den vorherigen Kapiteln schon geschrieben, dass ich befürchte, dass Loris und Leo wie Sarah und John enden, zum Glück nicht.

Als es zuerst so weiterging wie in den vorherigen Kapiteln war ich etwas verunsichert, wird Leo nie erkennen, dass sie den völlig falschen Weg einschlägt und sie so Loris nicht überzeugen kann aufzuhören sondern ihm noch mehr einen Grund nennt. Miri bringt es ganz gut auf den Punkt, als sie Leo darauf aufmerksam macht sich über Co-Abhängigkeit zu informieren. Ein Thema das viele, viele Menschen leider betrifft. In einer gewissen Weise ist ja nicht nur Leo von Loris Drogenkomsum co-abhängig, sondern auch seine Eltern, die sich seine Liebe erkaufen und ihm somit dieses Leben ermöglichen.

Zum Glück hat die letzte Partynacht mit dem verunreinigten Koks Leo die Augen geöffnet. Dass sie so schnell dann ausgezogen ist und es auch wirklich durchgezogen hat, hat mich doch erstaunt, da sie vorher ja extrem an Loris hing und alles für ihn getan hätte. Aber ich finde es auch gut. Bestimmt war es hier auch wichtig, dass sie in Sina eine Freundin gefunden hatte, die alles akzeptiert und unterstützt hat und sich nicht durch Leos Verhalten hat vergraulen lassen. Solche Freunde sind viel wert.

Das Leo Loris von früher kennt und er der Cousin von Kimo ist fand ich dann doch erstaunlich. Mich hat es gewundert, dass sich Leos Eltern nicht an ihn erinnert haben, das sie Kimo und seine Familie doch schon so lange kennen. Auch das Kimo nichts gesagt hat, fande ich schade. Denn anscheinend ist ihm Leo wichtig, so zumindest kommt es am Ende rüber. Ich hoffe auf jeden Fall, dass Leo nicht wieder rückfällig wird und ihre Geschichte mit Loris abschließen kann.

Simon Beckett – Die Chemie des Todes

Durch Zufall habe ich im offenen Bücherschrank Die Chemie des Todes von Simon Beckett entdeckt und mitgenommen. Gerechnet hatte ich mit einem Buch, das mich ein wenig oder auch mehr gruselt und in dem es doch recht blutig wird. Irgendwie ist das meine Vorstellung von Thrillern, vielleicht ist die nicht ganz richtig. Denn in dem Buch ist es weder sehr blutig noch hat es mich gegruselt. Vielleicht ein wenig, aber das gehört auch bei einem guten Krimi dazu.

David Hunter hat in dem kleinen Ort Manham als Dorfarzt angefangen zu arbeiten, nachdem seine Frau und seine Tochter bei einem Unfall ums Leben kamen. Er versucht mit diesem Schritt seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und alles was passiert ist zu vergessen. Das gelingt ihm auch sehr gut, in dem gehbehinderten Arzt Harry Maitland, dessen Nachfolger er ist, findet er einen väterlichen Freund. Als jedoch zwei Brüder die verweste Leiche einer Frau finden holt David Hunter seine Vergangenheit ein. Gleichzeitig wird er zu einem der Tatverdächtigen, denn er ist ein Fremder im Dorf.

David Hunter versucht sich aus der ganzen Geschichte herauszuhalten. Das gelingt ihm leider jedoch nur so lange bis Inspector Mackenzie ihn dazu drängt eine Obduktion an der gefundenen Frauenleiche durchzuführen, denn David Hunter ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Verwesung von Leichen. Anhand dieser kann er feststellen wie lange ungefähr der Tote wirklich tot ist.

Durch seine Arbeit bei der Polizei, von der im Dorf niemand weiß, wird der zugezogene Fremde zum Verdächtigen und von allen beäugt. Schon bald will keiner mehr zu ihm in die Sprechstunde kommen, erst recht nicht als die nächste Frau verschwindet. Währenddessen lernt David Hunter eine junge Lehrerin kennen. Auch dies wird kritisch beäugt.

An manchen Stellen fand ich das Buch ein wenig vorhersehbar, was der Spannung aber keinen Abbruch getan hat. Gefallen hat mir vor allem, dass nichts übertrieben war und Beckett Tatsachen beschreibt. Eigentlich ist es sehr interessant zu erfahren, wie schnell ein Körper doch verfallen und verwesen kann.

Leider hat mir das Ende des Buchs überhaupt nicht gefallen. Ich hatte ja jemand ganz anderen im Verdacht der gesuchte Mörder zu sein. So wie es sich dann am Ende aufgelöst hatte ist es einfach nur blöd und irgendwie eine Nummer zu viel. Das ist schade bei so einem guten Buch.

Michelle Schrenk – Der Zauber des ersten Schnees

In Der Zauber des ersten Schnees erzählt Michelle Schrenk die Geschichte einer „verzauberten“ Schneekugel, die durch Zufälle ihren Weg zu Elli und ihrem Freund Leo findet. Eigentlich soll die Kugel kaputt sein, doch als die beiden sie in die Hand nehmen funktioniert sie wieder. Und auch der eingravierte Spruch gefällt den beiden sehr. Dort wird gefragt, was man sich wünschen würde, wenn jetzt der erste Schnee des Jahres fallen würde. Die Kugel und dieser Spruch begleitet die beiden und ist für sie etwas besonderes.

Fast 30 Jahre später bereitet sich Elli auf ein Gespräch mit ihrer Tochter Anna vor, die ihre Karriere als Schauspielerin hingeworfen hat, da sie eine nicht berechtigte Kritik bekommen hat. Elli glaubt an ihre Tochter und möchte ihr mit ihrer und Leos Geschichte und der Geschichte der Schneekugel Mut machen wieder nach vorne zu sehen und sich wieder zu Vorsprechen zu wagen.

Es ist schon zu Beginn des Buches klar, dass der Vater von Anna nicht Leo ist und so ist man sehr gespannt zu erfahren, was nun zwischen Elli und Leo vorgefallen ist und warum eventuell der Zauber der Schneekugel nicht gehalten hat. Nach und nach erfährt man immer mehr Details von Ellis Geschichte, warum sie so verrückt ist und knallbunte Kleidung trägt.

Es ist eine schöne, kurze Geschichte, die nicht nur die Geschichte einer besonderen Liebe erzählt, sondern auch Mut macht so zu leben, wie man es für richtig hält. Es ist eine Geschichte, die einen ermuntert nicht aufzugeben und sich von Kritikern oder sich selbst nicht den Spaß an dem was man wirklich kann verderben zu lassen. Und es ist auch die Geschichte einer Mutter, die ihre Tochter so liebt, wie sie ist.

Lesemonat Dezember

Auch im Dezember habe ich „nur“ sechs Bücher gelesen. Aber es lagen ja auch Weihnachten und der Silvesterurlaub dazwischen, Tage in denen ich so gut wie gar nicht zum lesen gekommen bin.

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Angefangen habe ich den Monat mit Petra Dalquen – Küssen Inder anders? Ein Buch, dass nett war. Leider hatte ich wirklich Schwierigkeiten in die Geschichte hereinzukommen, denn der Schreibstil war etwas holprig und die Figuren doch recht flach. Bestimmt hätte man mehr aus der Geschichte machen können, denn die Idee an sich ist nicht schlecht gewesen. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht die Richtige Zielgruppe gewesen.

 

 

 

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Wer gerne sinnlose SMS über Seiten liest, dem gefällt Rafael Eigner – Kammerflimmern und Klabusterbeeren sicherlich. Meins war es nicht, vor allem weil Benny in meinen Augen kein sympathischer Mensch ist. Er ist unglaublich überheblich und macht sich über jeden lustig. Leider sind seine Witze aber in meinen Augen nicht lustig und auch jemanden als autistisch zu betiteln wenn man meint, dass er blöd ist finde ich nicht in Ordnung.

 

 

 

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Nicholas Drayson – Kleine Vogelkunde Ostafrikas war endlich ein Buch im letzten Monat, dass mir gut gefallen hat. Mr. Malik ist ein netter älterer Herr, der sich auf eine Wette mit einem alten Freund aus Schultagen einlässt. Nebenher erfährt man einiges über die Vogelwelt Ostafrikas, was für mich als Vogelliebhaber besonders interessant gewesen ist. Ein Buch für alle, die mal nicht die klassische Liebesgeschichte lesen möchten.

 

 

 

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Endlich wieder ein Buch einer meiner Lieblingsautorinnen. Mit Katrin Koppold – Zimtzauber schreibt sie sozusagen die Geschichte aus Mondscheinblues weiter, denn hier geht es um Ninas Schwägerin Elisa. Diese hat haufenweise Pech, nachdem sie einen Schornsteinfeger in ihrem Laden zu Fall gebracht hat und dieser sich verletzt hat. Da ihr eine Wahrsagerin vorhersagt, dass sie so lange Pech haben wird, bis sie es wieder gut gemacht hat, reist sie dem armen Mann in seinen wohlverdienten Weihnachtsurlaub hinterher und macht es damit erst einmal noch schlimmer. Leider ist das Buch recht kurz geworden, aber deswegen nicht schlecht.

 

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Ein Weihnachtsmärchen, mit dem ich erst warm werden musste war Michelle Schrenk – Weihnachtswünsche und andere Katastrophen. Marie erzäht in diesem Buch ihre ganz eigene Weihnachtsgeschichte. Sie begegnet nicht nur ihrer großen Liebe, sondern auch dem Weihnachtsmann. Und genau hier war das Buch erst etwas schwierig für mich, bis ich einfach hinnehmen konnte, dass es sich wohl eher um ein Märchen handelt.

 

 

 

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Allein der Titel von J. Vellguth – Der Duft von Büchern und Kaffee fordert mich förmlich dazu auf das Buch zu lesen. Ich liebe Kaffee und ich liebe Bücher und ich mag die klassische Liebesgeschichte. Und von allem habe ich etwas in diesem Buch gefunden. Natürlich sind die beiden erstmal „verfeindet“ und mögen sich nicht, aber das gehört wahrscheinlich einfach zu solch einer Geschichte dazu.

Mella Dumont – Lindenmond

Mella Dumont hat ihre Colors of Life Reihe mit Lindenmond fortgesetzt. Es ist der zweite Band der zweiten Trilogie, erzählt also die Geschichte von Valerie und Lukas weiter. Aber auch Lina und Leo, Angie und Marius und die beiden Clans finden ihren Platz in diesem Buch. Angekündigt ist bisher nur noch ein weiterer Band, der die Reihe abschließen soll. Darauf bin ich schon sehr gespannt, denn auch am Ende dieses Buches sah es nicht so aus, dass sich alles zum Guten wenden kann.

Valerie ist mit Lukas glücklich, die beiden sehen sich so oft es ihrer beider Arbeit zulässt und Lukas liest Valerie jeden Wunsch von den Augen ab. Beide wissen, dass sie den Partner fürs Leben gefunden haben, trotzdem zögert Valerie die nächsten Schritte zu tun. Sie kann es sich einfach nicht vorstellen Lukas zu heiraten, mit ihm zusammenzuziehen oder gar Kinder zu bekommen. Als dann auch noch ihr beinahe Ehemann mit seiner neuen Verlobten in ihrer Hochzeitsagentur auftaucht und wieder den Kontakt zu Valerie sucht ist sie gezwungen sich mit ihrer Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen. Zu ihrem Pech versteht sich Lukas auch noch super mit ihm und lädt ihn sogar zu sich nach Berlin ein.

Als wäre das nicht schon genug muss Valerie gemeinsam mit den beiden anderen Vorsitzenden des Mahler-Clans die Unruhe beseitigen, die durch den Vertrauensmissbrauch von Gudrun und Eva entstanden ist. Besonders viele der jungen unausgebildeten Frauen beginnen zu rebellieren und sind mit der Situation nicht einverstanden. Und so wird es schnell zu einer Gefahr, als Valerie und Lukas erkennen, dass sich nicht nur der Mahler-Clan um die unausgebildeten Empathen kümmert.

Valerie und Lukas sind mir wesentlich sympathischer als Lina und Leo, die in den ersten drei Bänden die Hauptrolle gespielt haben. Jedoch muss ich ehrlich sagen, dass die Geschichte so langsam ihren Reiz verliert, denn in diesem Band ist irgendwie gefühlt gar nichts passiert. Streckenweise zog es sich ein wenig, nur damit am Ende plötzlich alles ganz schnell und reibungslos verläuft.

Trotzdem werde ich in jedem Fall den letzten Band lesen, denn ich möchte wissen, wie sich am Ende alles zusammenfügt und wie der Zwist zwischen den Clans beseitigt werden kann, oder ob es da vielleicht doch keine Lösung für gibt.