Lesemonat Oktober

Unglaublich, ich habe im Oktober tatsächlich 10 Bücher gelesen und es waren einige wirklich tolle Bücher dabei. Ich genieße meine tägliche Lesezeit in der Bahn vor und nach der Arbeit und lese so doch erstaunlich viele Bücher weg.

Nele Neuhaus – Schneewittchen muss sterben (TB)

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Endlich habe ich mal wieder einen Nele Neuhaus-Krimi gelesen. Ich mag ihre Bücher und die Art zu schreiben sehr gerne. Toll ist natürlich, dass sie hier in der Region spielen und man viele Schauplätze wiedererkennt. Die nächsten Bände werde ich bald in Angriff nehmen.

 

Rosalind James – Auszeit in Neuseeland (E-Book)

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Ich hatte damit gerechnet einen typischen Liebesroman zu lesen. Frau verliebt sich im Urlaub in Mann, die beiden erleben ein paar heiße Nächte und tolle Tage miteinander, irgendwas tragisches passiert, sie stellen fest, dass sie sich lieben und verbringen ab da den Rest ihres Lebens miteinander. Doch ganz so typisch war dieses Buch nicht, denn Hannah ist nicht das typische Weibchen, sondern eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und dieses nicht einfach für einen Mann wegwirft. Das hat mir an disem Buch sehr gut gefallen und mich positiv überrascht.

Rindert Kromhout – Brüder für immer (TB)

img_5713Ein Jugendbuch, dass auch erwachsene Leser anspricht. Mich hat es vor allem neugierig gemacht und mich veranlasst mehr über die einzelnen Personen zu lesen. Und natürlich nach Bildern von diesem einzigartigen Haus zu schauen. Ich finde es gar nicht störend, dass Rindert Kromhout sich die Geschichte ausgedacht hat und somit einiges zu dem was man über Quentin und Julian, ihre Eltern und Bekannten weiß hinzugedichtet hat.

Christoph Rehage – Neuschweinstein (TB)

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Man erwartet einen lustigen Reisebericht eines Deutschen, der mit zwölf Chinesen eine Busreise durch Europa macht. Zumindest ich habe ein Buch wie Hummeldumm erwartet. Bekommen habe ich ein Buch über eine chinesische Reisegruppe, deren Alltag und die traurige Wahrheit, dass diese Reisen gar nicht so toll sind, wie sie scheinen. Außerdem erzählt Christoph Rehage hier nicht von irgendwelchen Chinesen, sondern von Menschen, die zu seinen Freunden wurden und die er hinterher alle noch einmal besucht hat.

 

 

Emma C. Moore – Finian Blue Summers (E-Book)

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Ein ganz nettes Buch über die erste große Liebe, über ein Mädchen, dass noch nie selbstständig gelebt hat und über Freundschaft. Es war nett und kurzweilig zu lesen, mehr aber auch nicht. Ich bin mit den beiden Charakteren nicht warm geworden, konnte nicht verstehen, wie ein so intelligentes Mädchen wie Rayne sich von ihren Eltern wie eine Marionette behandeln lassen kann. Auch Finian ist nicht mein Typ, muss er ja auch nicht sein.

 

 

David Safir – 28 Tage lang (HC)

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Sicherlich das schwierigste Buch, dass ich seit langem gelesen habe, von einem Autor, der sonst eher für leichte  und lustige Kost bekannt ist. Dieses Buch geht unter die Haut und ist für mich ein Buch, dass man gelesen haben muss. David Safir beschreibt die grausige Realität im Warschauer Ghetto während der Aufstände, er schönt nichts und lässt auch nichts weg. Das Buch ist nicht leicht zu lesen und es hängt einem sicherlich einige Tage nach, aber es ist ein ganz besonderes Buch.

Irene Dische – Großmama packt aus (E-Book)

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Ich habe etwas gebraucht mich an das Buch und den Schreibstil zu gewöhnen. Und vor allem auch die Art, wie Irene Dische den Umgang der Familienmitglieder untereinander beschreibt. Wie viel Wahrheit in dem Buch steckt konnte ich schwer nachvollziehen. Für mich klingt es nach keinem schönen Leben, nach keinem harmonischen Familienverband. Es ist auf jeden Fall keine Familie, in der ich hätte leben wollen.

 

 

 

Sebastian Fitzek – Die Therapie (E-Book)

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Ich fürchte mich vor allem, was irgendwie ein bisschen gruselig, unheimlich oder bedrohlich ist und so habe ich eigentlich Bücher aus dem Genre Thriller immer von vornerein ausgeschlossen. Da ich aber über Sebastian Fitzek so viel gutes gelesen und gehört habe, habe ich mich an das erste von ihm veröffentlichte Buch herangewagt. Und fand es gar nicht so schlimm, auch wenn es für mich streckenweise etwas unheimlich war. Aber gar nicht so wie ich es erwartet hatte, es hat mich überzeugt mehr in diese Richtung zu lesen.

 

 

Ki-Ela – Nellys Lächeln (E-Book)

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Ein Buch, von dem ich sagen würde, dass es ganz ok ist und man es lesen kann, aber nicht muss. Mich hat es nicht überzeugt und auch der Schreibstil hat mir gar nicht gefallen. Die Geschichte war recht vorhersehbar und flach. Ganz schlimm fand ich die Darstellung von Nelly, es erweckt den Eindruck als hätte die Autorin selbst keine Kinder und würde sich auch mit Kindern überhaupt nicht auskennen. Schade, ich hatte so viel Gutes über sie gehört.

 

 

Sebastian Fitzek – Amokspiel (E-Book)

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Da mir der erste Fitzek so gut gefallen hatte, habe ich direkt das nächste Buch von ihm gelesen. Und auch das hat mir gut gefallen, besser sogar noch als das erste. Es ist nochmal spannender. Außerdem gefällt es mir sehr gut, dass man eben nicht weiß wer nun gut und wer böse ist und wer nun welches Spiel spielt. Zumindest ich bin da überhaupt nicht durchgestiegen, vielleicht ist das für einen erfahrenen Krimi- und Thrillerleser anders.

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