Sebastian Fitzek – Amokspiel

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Nachdem mir das erste Buch von Sebastian Fitzek so gut gefallen hatte, habe ich direkt im Anschluss Amokspiel gelesen. Heute hab ich es endlich beendet, das wurde auch Zeit, denn ich wollte endlich wissen, wie sich alles auflöst und wer denn nun gut und wer böse ist.

Ira Samin beschließt sich umzubringen. Sie sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben, ihre Tochter Sara hat sich vor einem Jahr das Leben genommen, ihre andere Tochter Kitty spricht nicht mehr mit ihr. Doch gerade als sie beschließt ihr Leben zu beenden wird sie von ihrem Ex-Freund Oliver Götz zu einem Einsatz geholt. Ein Mann hat in einem Radiosender Geiseln genommen und Ira soll als Psychologin mit ihm verhandeln.

Ira gelingt es tatsächlich einen Drath zu Jan, dem Geiselnehmer, zu finden. Dieser hält seine Geiseln in einem Sendestudio gefangen und überträgt die Geiselnahme live ins Internet. Und er zwingt Ira über den Tod von Sara und dessen Gründe zu sprechen. Im Gegenzug erzählt er Ira, warum er diese Geiselnahme durchführt, er möchte seine Verlobte Leoni zurück. Diese soll angeblich bei einem Autounfall ums Leben gekommen sein, hat aber nach dem Unfallzeitpunkt bei Jan angerufen. Der hat schon auf allen legalen Wegen versucht herauszufinden, was seiner Freundin zugestoßen ist und sieht nun keinen anderen Weg. Ira beginnt sich also auf die Suche nach Leoni zu machen und deckt dabei einige dunkle Verschwörungen auf.

Dieses Buch ist ganz anders als das erste von Sebastian Fitzek, mir hat es fast noch besser gefallen. Das erste war etwas wirr, dieses nun nicht, da eben alles wirklich passiert und nicht nur die Phantasie eines kranken Mannes ist.

Ein bisschen unheimlich ist es schon sich vorzustellen, dass so etwas wirklich passieren kann. Und man fragt sich, wie verzweifelt ein Mensch sein muss, damit er zu solchen Mitteln greift und das Risiko eingeht andere Menschen zu verletzen oder gar umzubringen.

Ziemlich gut gefallen hat mir, dass zumindest ich bis zum Schluss nicht durchgestiegen bin und mir auch nicht klar war, wer nun wirklich gut und wer böse war. Das macht für mich auf jeden Fall ein gutes Buch aus.

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Ein Gedanke zu “Sebastian Fitzek – Amokspiel

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