Emma C. Moore – Finian Blue Summers

IMG_5722.JPGAls ich anfing Finian Blue Summers von Emma C. Moore zu lesen, rechnete ich mit einem netten Teenie-Liebesroman, etwas Seichtes für Abends vorm schlafen gehen. Doch das ist das Buch nur bedingt. Es erzählt die Geschichte von Rayne, einer jungen Frau, die mit ihrem Geigenspiel berühmt geworden ist. Doch Rayne ist ganz anders als alle Mädchen in ihrem Alter, denn sie ist so gar nicht selbstständig. Ihr Vater bestimmt alles für sie, ja sie hat ihm sogar für fast alles eine Vollmacht erteilt. Als jedoch ihre Großmutter stirbt fängt Rayne an zu rebellieren. Zuerst probiert sie es mit schreien, doch das hilft überhaupt nicht. Und so beschließt sie zu schweigen und kein Wort mehr zu sagen. Ihr Vater steckt sie kurzerhand in eine psychatrische Anstalt und dort lernt sie Finian kennen, der dort ein Praktikum absolviert.

Finian ist ganz anders als die anderen Pflegepersonen, er behandelt Rayne wie einen Menschen und nicht wie ein taubstummes Ding. Schnell fasst sie Vertrauen zu ihm und beginnt über Post-It-Zettelchen mit ihm zu kommunizieren. Finian erzählt Rayne von seiner Familie, Rayne erzählt ihm dafür von ihrer Großmutter und deren Haus, das sie eigentlich geerbt hat und welches ihr Vater verkaufen will. Finian beschließt kurzerhand Rayne dort hin zu bringen und so machen die beiden sich auf den Weg.

Es ist schnell klar, dass zwischen den beiden eine ganz besondere Anziehungskraft herscht, der sie sich nur mit Mühe entziehen können. Immer wieder weißt vor allem Finian Rayne zurück, die das nicht versteht und die Schuld bei sich sucht. Doch Finian verbirgt etwas vor ihr.

Das Buch erzählt nicht nur die Liebesgeschichte der beiden, sondern auch die Entwicklung von Rayne. Sie kommt immer weiter aus ihrer Isolation heraus und lernt für sich selbst zu sorgen. Sie beginnt ihr Leben zu hinterfragen und stellt sich aktiv gegen ihren Vater.

Besonders das Ende des Buchs ist schön, jedoch möchte ich dazu nichts verraten, denn das nimmt sonst ja dem ganzen Buch seinen Zauber. Für mich war es ein absolut lesenswertes Buch, das mich positiv überrascht hat.

 

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Ein Gedanke zu “Emma C. Moore – Finian Blue Summers

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