Lisa Tetzner – Die Kinder aus Nummer 67 – Band 7 und 8

In Die Kinder aus Nummer 67 – Band 7 und 8 von Lisa Tetzner werden die Geschichten von Hans, Pascal, Lukas, Paul und Erwin weitererzählt. Zuerst erfährt man, wie Hans, Pascal und Lukas ihren Weg in die Schweiz finden. Selbst Hans, der legal einreisen könnte, nimmt mit seinen Freunden den illegalen Weg.

Paul ist in Berlin geblieben und schon in Band 2 bekommt man mit, dass er mit der Hitlerjugend sympathisiert. Als die Geschichte wieder aufgegriffen wird, ist er als Hitlerjunge während der Bombardements als Helfer unterwegs. Doch er steht nicht mehr hundertprozentig hinter der Sache und hat Verständnis für seinen Lehrer, der immer wieder kritische Bemerkungen macht. Als er bei einem Bombardement seine ganze Familie verliert beschließt er zu desertieren. Auf der Flucht lernt er einen Russen kennen, der aus einem KZ fliehen konnte. Gemeinsam mit ihm schlägt er sich in die Schweiz durch und trifft dort durch Zufall auf Hans und Pascal.

Erwin hat die Schule in Schweden abgeschlossen. Als er mit seinem Freund Mikolai zwei verwundete norwegische Widerstandskämpfer findet und diese sterben, beschließen die beiden jungen Männer deren Auftrag zu Ende zu führen. So gelangen die beiden nach England und treten dort der Armee bei. Kurz vor seiner Abreise nach Deutschland stellt Erwin fest, dass Mirjam ganz in seiner Nähe wohnt. Doch ein Treffen zwischen ihnen kommt nicht zustande. In Deutschland gerät Erwin schnell zwischen die Fronten und schlägt sich schließlich mit seinem Soldatenfreund Lloyd zu dessen Verlobter nach Köln durch. Damit die beiden den Nazis nicht in die Hände geraten, versteckt sie sie in einem Keller, gemeinsam mit einigen anderen Menschen. Erwin ist erschrocken über die Zustände in Deutschland, betont aber immer wieder selbst ein Deutscher zu sein.

Für mich enthielt der siebte Band zu viele Zufälle, aber genau die braucht diese Reihe sicherlich. Auch Erwin hat sehr viel Glück und durch viele Zufälle überlebt er. Trotzdem sind es diese beiden Bände, die vielleicht die wichtigsten sind, denn sie zeigen, was damals in Deutschland passiert ist.

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