Stefanie Zweig – Das Haus in der Rothschildallee

Zu Weihnachten und zum Geburtstag wünsche ich mir von meinen Eltern immer ein „gutes“ Buch. In diesem Jahr war es zum Geburtstag Das Haus in der Rothschildallee von Stefanie Zweig. In diesem Buch wird das Leben der jüdischen Familie Sternberg während des ersten Weltkriegs beschrieben. Der Vater ist sehr distanziert, sicher nichts ungewöhnliches zu dieser Zeit, und kennt seine Kinder kaum. Die Mutter versucht allen gerecht zu werden, man gewinnt jedoch den Eindruck, dass sie ganz in ihrer eigenen Welt lebt. Und so wachsen die Kinder auch mehr oder weniger für sich auf und erzählen den Eltern recht wenig. So verabschieder sich der Älteste auch nicht, als er in den Krieg zieht. Bitter für die Eltern, die nur einige Monate später die Nachricht von seinem Tod erhalten.

Ich muss ehrlich sagen, ich hatte am Anfang Schwierigkeiten mich in das Buch hereinzufinden. Es kommt streckenweise kein Erzählfluss auf und ich musste manche Sätze doppelt lesen. Trotzdem ein Buch, dass mir gefallen hat. Besonders die Beschreibung der Orte und der Bräuche in Frankfurt. Da findet sich vieles wieder, was auch in meiner Familie so noch gelebt wird. Bei uns wird zum Beispiel auch an Neujahr immer Sauerkraut gegessen, damit man im kommenden Jahr Geld hat.

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