Noel Aiden – Ein Strauß voller Liebe

Das Buch Ein Strauß voller Liebe von Noel Aiden hatte ich mir schon vor einiger Zeit runtergeladen und jetzt am Wochenende gelesen, ohne wirklich zu wissen, um was es geht. Dass ich die vielen auch negativen Rezensionen nicht mehr im Kopf hatte, war auch ganz gut, sonst hätte ich vielleicht gar nicht angefangen zu lesen.

Dana und Peter lernen sich bei der Therapie kennen, Peter ist wegen Burnout dort, Dana wegen ihrer Vergangenheit. Die beiden verlieben sich ineinander und ziehen recht schnell zusammen. Sie verbringen vier schöne Jahre miteinander, bis sie plötzlich erfahren, dass Dana einen Hirntumor hat. Dieser ist inoperabel und Dana wird nicht mehr lange zu leben haben. Ihre Vergangenheit, die Peter wohl auch nur in Teilen kennt, möchte sie nicht aufarbeiten. Sie ist jedoch bereit nach ihrer leiblichen Mutter zu suchen und zu erfahren, wie die Frau hieß, treffen möchte sie sie nicht. Auch ihre Adoptiveltern möchte sie nicht noch einmal sehen, da diese sie, so ihre Erinnerungen, immer wieder misshandelt haben. Lediglich zu ihrer Tante hat sie Kontakt, doch auch dieser erzählt sie nichts von ihrer Krankheit.

Peter und Dana setzen sich gar nicht mit dem Tod auseinander. Ab und an telefoniert Peter mit dem Arzt und erkundigt sich, wie er sich verhalten soll, da Dana nicht ins Krankenhaus möchte. Jedoch scheint alles einfach, keiner der beiden leidet wirklich darunter, dass Dana sterben wird. Und das obwohl sie füreinander die große Liebe sind.

Mir war das Buch etwas zu oberflächlich, die Charaktere irgendwie zu flach und sehr unsympathisch. Ständig wurde auf Danas Vergangenheit rumgeritten, ohne in der Geschichte jedoch voran zu kommen. Peter akzeptiert einfach alles, er pflegt Dana daheim, ohne Zweifel. Am schlechtesten an dem ganzen Buch fand ich aber die kitschige Auflösung, die so sehr plötzlich kam. Für mich also ein Buch, dass man nicht gelesen haben muss. Da es aber nur gute 200 Seiten hat ist man auch sehr schnell durch.

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