Michelle Schrenk – Unter halbblauen Himmel

Ich habe beschlossen an der Harry Potter Lesechallenge 2015 teilzunehmen. Ich habe mich dort nicht eingetragen, nutze es aber als Anregung für meine Bücherauswahl und versuche natürlich in diesem Jahr alle Aufgaben zu erfüllen.

Mit Sicherheit habe ich die für mich mit einfachste Aufgabe bereits gelöst. Der Zauberspruch Amortentia, ein Buch lesen in dem sich die beiden Hauptpersonen ineinander verlieben. Da ich zur Zeit mal wieder eine schnulzige Phase habe, lese ich sehr viele Liebesromane. Zuletzt, und somit der erste in diesem Jahr, Unter halbblauem Himmel von Michelle Schrenk.

Das Buch ist doch viel mehr als eine Liebesgeschichte, es erzählt auch die Geschichte dreier Freunde, die sich, zumindest teilweise, aus den Augen verloren haben und wieder zueinander finden. Lena und Anne kennen sich seit sie Kinder sind. Sie sind zusammen aufgewachsen und seitdem unzertrennlich. Robin ist der dritte im Bunde und kennt die beiden seit der ersten Klasse. Es kommt, wie es kommen muss, wenn Jungs und Mädchen nur befreundet sind. Lena und Robin kommen sich näher, lassen die Nähe jedoch nicht zu, da sie beide vergeben sind. Dies führt zu Missverständnissen und irgendwann zum entgültigen Bruch. Sieben Jahre später treffen die beiden sich wieder und wieder ist dort etwas zwischen ihnen. Jedoch ist Robin immer noch vergeben und nicht bereit das vertraute Leben gegen ein komplett neues Leben mit Lena einzutauschen.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Gut gefallen hat mir auch die Geschichte von Anne, von der ich nicht viel erzählen möchte, da auch im Buch lange unklar bleibt, was mit ihr ist. Die Geschichte um Lena und Robin ist zwar die typische Liebesgeschichte, jedoch recht realistisch dargestellt. In einigen Rezensionen zu diesem Buch wurde kritisiert, dass Robin so lange zweifelt und nicht bereit ist sein altes Leben für Lena aufzugeben, wenn doch so eine große Liebe zwischen ihnen steht. Aber genau das spielt sich in so vielen Leben ab, eine lange Partnerschaft wirft man nicht einfach über Bord. Und manchmal ist es eben einfach bequemer alles beim alten zu belassen.

An manchen Stellen ist das Buch nicht sehr flüssig geschrieben bzw. manche Zusammenhänger erschließen sich nicht gleich. Darüber kann man aber hinwegsehen, da dieses Buch einfach eine schöne Stimmung rüberbringt. Wer also auf schöne Liebesgeschichten mit Happy End und Geschichten über echte Freunde steht, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

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