Kira Gembri – Wenn du dich traust

Ich komme kaum noch nach über die Bücher zu schreiben, die ich gelesen habe. Dieses Wochenende habe ich mir den Luxus gegönnt so gut wie nichts zu machen und hab einfach nur gelesen. Und somit ist das nächste Buch verschlungen. Wie es aber schon in einigen Amazon-Rezensionen steht, ist es auch mir schwer gefallen das Buch zur Seite zu legen. Die Rede ist von Wenn du dich traust von Kira Gembri.

Lea ist nicht wie andere junge Mädchen, sie leidet unter Zwangshandlungen. Sie muss jeden Abend immer und immer wieder überprüfen, ob der Herd aus ist, dass kein elektronisches Gerät am Strom hängt und das auch alles sicher ist. Außerdem zählt sie und mag am liebsten Zehnerblocks.

Jay dagegen ist ein ganz normaler Jugendlicher. Er wohnt mit seinen Kumpels Alex und Flocke in einer WG, feiert viel und gerne und reißt auch immer mal wieder ein Mädchen auf. Ein Problem hat er aber und das sind die Drogen. Nicht das er sie selbst nimmt, er handelt damit. Und dummerweise lässt er sich erwischen, was ihm Sozialstunden in der Psychatrie einhandelt.

Genau dort trifft er das erste Mal auf Lea, die von ihren Eltern dorthin gebracht wurde. Lea erwischt Jay beim klauen, doch statt ihn zu verpfeifen schlägt sie ihm einen Deal vor. Sie hilft ihm zu Geld zu kommen, dafür nimmt er sie bei sich auf. Lea ist volljährig und entlässt sich selbst vorzeitig aus der Psychatrie, Jay nimmt das Angebot an, denn er braucht unbedingt das Geld. Jays Mitbewohner sind von etwas schrägen Gast nicht gerade begeistert, akzeptieren ihre Anwesenheit aber erstmal.

Schnell entspinnt sich zwischen Lea und Jay mehr als nur eine Zweckgemeinschaft. Lea beginnt sich Jay gegenüber zu öffnen, aber auch er beginnt von seiner Vergangenheit zu erzählen. Und es kommt wie es kommen muss.

Eine schöne Geschichte, wie ich fand, auch wenn sehr schnell klar war, wie es ausgehen würde. Das macht aber nichts, denn solche Geschichten braucht es immer mal wieder. Ein bisschen kitschig, ein bisschen überzeichnet, alles geht ein bisschen zu schnell, trotzdem was fürs Herz.

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