Diana Gabaldon – Outlander

Ende Mai wurde auf VOX die letzte Folge von Rizzoli & Isles ausgestrahlt. Ich mag die Serie unglaublich gerne und war traurig, dass die neuste Staffel schon zu Ende war. Doch in der nächsten Woche sollte eine neue Serie starten, von der auch hier einige schwärmten. Neugierig geworden (und als großer Schottland-Fan) begann ich Outlander zu schauen. Und da ich ja gerne die Bücher lese, wenn es welche gibt, habe ich im Urlaub damit angefangen und das erste Buch Outlander gelesen. Ich lese gerne im Original, also habe ich mir diese Bücher auf Englisch zugelegt. Sie lassen sich gut lesen, sogar der teils starke schottische Akzent machte mir nach einiger Zeit nicht mehr viel aus.

Claire unternimmt nach dem Ende des zweiten Weltkrieges mit ihrem Mann Frank eine zweite Hochzeitsreise nach Schottland. Dort findet sie einen Steinkreis und wird durch die Steine in eine andere Zeit versetzt. Plötzlich befindet sie sich im Schottland des Jahres 1743, wird von ihren eigenen Landsleuten (Rotröcken) bedroht und vom MacKenzie-Clan aufgenommen. Doch auch dort ist man sich nicht sicher, was von Claire zu halten ist. Durch ihre Kenntnisse in Botanik und ihr Wissen aus ihrer Zeit als Krankenschwester im zweiten Weltkrieg entsteht der Eindruck, dass sie eine Hexe sein könnte.

Um nicht an die Rotröcke ausgeliefert zu werden, muss Claire Schottin werde. Und dies geht nur durch Heirat, mit Jamie. Zuerst skeptisch entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden Zwangsverheirateten. Doch auch Jamie hat sein Paket zu tragen, auf ihn ist ein Kopfgeld ausgesetzt, er wurde mehrfach vom fiesen Black Jack Randall (ein Vorfahr von Claires Ehemann Frank) ausgepeitscht und saß schon so einige Male im Gefängnis.

Das Buch hat einige Seiten, etwas über 800 und so zieht sich die Geschichte doch an der ein oder anderen Stelle. Mir hat das Buch gut gefallen, jedoch ging mir nach einiger Zeit das hin und her zwischen Jamie und Claire auf die Nerven. Erst lieben sie sich, dann streiten sie sich, dann lieben sie sich und immer so weiter. Teilweise ist es aus sehr vorhersehbar, dass gleich wieder etwas passiert, die Seiten wollen ja gefüllt sein.

Schön finde ich, dass die Serie sehr nah am Buch ist. Natürlich weicht sie in einigen Punkten ab und ich hätte mir grade Jamie ganz anders vorgestellt (der Serienjamie erinnert mich einfach zu sehr an Dean aus Gilmore Girls und der ist ja eher so der Schluffityp). Trotzdem muss man den Machern ein Lob aussprechen, auch für die schönen Aufnahmen, die größtenteils, soweit ich das nachvollziehen konnte, wirklich in Schottland entstanden sind.

Ein Highlight beim schauen der Serie war das Wiedererkennen von Orten. Als ich nach dem Abitur in Schottland war besuchte ich mit der anderen Mitfreiwilligen auch Dune Castle, damals vor allem bekannt durch Monty Pythons Ritter der Kokosnuss. Dune Castle ist in der Serie Burg Leoch und schon bei der ersten Einblendung der Burg entwich mir der Satz: „Das ist doch Dune Castle.“ Erstaunlich, dass ich das wiedererkannt habe, wo ich mich doch sonst so schlecht an solche Dinge erinnern kann.

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